Generalstaatsanwalt Krawtschenko zur Entlassung des NABU-Ermittlers: Das Gericht wird feststellen, wer schuldig ist.
Nach Angaben von ТСН: Der Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko kommentierte die Gerichtsentscheidung zur Entlassung des NABU-Ermittlers Magamerasulov aus der Untersuchungshaft.
„Die Untersuchung läuft, und nur nach ihrem Abschluss wird das Gericht feststellen, wer schuldig ist und wer nicht“, betonte der Generalstaatsanwalt.
Er wies auch darauf hin, dass in letzter Zeit ein Anstieg von Manipulationen rund um diesen Fall zu beobachten sei und betonte, dass die Staatsanwaltschaft sich nicht unter Druck setzen lasse.
„Die Staatsanwälte haben die von den Ermittlern gesammelten Beweise für ausreichend befunden, um eine Verdachtsmeldung wegen Beihilfe zu einem Aggressorstaat und Machtmissbrauch zu erheben. Diese Entscheidung wurde nicht in sozialen Netzwerken und nicht in Büros von „Öffentlichkeitsarbeitern“ getroffen, sondern im Rahmen des Strafverfahrens. Nach der Verdachtsmeldung wählte der Ermittlungsrichter eine Maßnahme zur Sicherung - Untersuchungshaft“, erklärte Krawtschenko.
Krawtschenko betonte auch, dass die Wahrscheinlichkeit von Behinderungen der Ermittlung seitens der Verdächtigen gesunken sei, weshalb die Staatsanwälte das Gericht um eine Lockerung der Maßnahmen zur Sicherung gebeten hätten.
Er kommentierte das Geständnis des Abgeordneten der verbotenen „Oppositionsplattform - Für das Leben“ Chrystenko:
„Es kann jetzt nicht veröffentlicht werden - es enthält Informationen, die mit der Sicherheit des Verdächtigen und Fragen der nationalen Sicherheit verbunden sind. Aber ich kann klar sagen: Im Geständnis gibt es keine Erwähnungen der Führung der Antikorruptionsbehörden. Es gibt keinen Zusammenhang zur Operation „Midas“. Die Fakten, die darin enthalten sind, ereigneten sich lange vor allen aktuellen Ereignissen“.
Krawtschenko äußerte sich auch zur Kritik an seiner Adresse:
„Die lautesten Vorwürfe kommen heute von Angeklagten und Verdächtigen in Strafverfahren. Und das sieht nicht aus wie „der Kampf um die Wahrheit“, sondern wie der Versuch, Druck auf die Staatsanwälte, die Ermittlungen und das Gericht auszuüben, indem man manipuliert und sich auf die „öffentliche Meinung“ beruft. Meine Position ist einfach: Die Staatsanwälte halten sich an die gesetzlichen Normen; das Gericht stellt Schuld oder Unschuld fest; und soziale Netzwerke sind kein Ort für Erpressung von Strafverfolgungs- und Justizsystemen“, fügte er hinzu.
Dieser Fall löst weiterhin lebhafte Diskussionen in der Gesellschaft aus. Krawtschenko betont, dass die Handlungen der Staatsanwaltschaft auf Beweisen und Gesetzen beruhten und nicht auf externem Druck. Im schwierigen Kontext des Kampfes gegen Korruption und des Schutzes der nationalen Sicherheit wirken solche Kommentare objektiv und zeugen von dem Bestreben, die Rechtsordnung zu verteidigen.
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