Russlands Goldreserven auf tiefstem Stand seit 2022: Was hinter dem Rückgang steckt.
Rückgang der russischen Goldbestände
Nach Angaben von TSN.ua: Anfang März 2026 beliefen sich die Goldreserven Russlands auf 2.311 Tonnen – der niedrigste Wert seit März 2022. Zum Vergleich: Im Januar 2026 lag die Menge noch bei 2.326 Tonnen, was einem Minus von 15 Tonnen in nur wenigen Wochen entspricht. Seit November 2025 verkauft die Zentralbank der Russischen Föderation Gold an inländische Marktteilnehmer, was diesen Rückgang erklären könnte.
Entwicklung der gesamten internationalen Reserven
Im Februar 2026 schrumpften die gesamten internationalen Reserven Russlands von 833,6 Milliarden auf 809,3 Milliarden US-Dollar. Davon sind 300 Milliarden US-Dollar als eingefrorene Vermögenswerte blockiert und stehen nicht zur Verfügung. Gold macht mit einem Anteil von fast 47 % einen bedeutenden Teil des russischen Finanzportfolios aus – ein Hinweis auf seine strategische Rolle für das Land.
Die sinkenden Goldbestände und die schrumpfenden internationalen Reserven deuten auf eine veränderte wirtschaftliche Lage Russlands vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen hin. Diese Entwicklungen könnten die finanzielle Stabilität und die künftige Wirtschaftspolitik des Landes erheblich beeinflussen. Sollten die Reserven weiter abnehmen, drohen Russland Schwierigkeiten bei der Sicherung der Finanzstabilität und der Stützung des Rubelkurses, was wiederum die sozioökonomische Lage im Land verschlechtern könnte.
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