88 Gefechte an einem Tag: Ukrainische Streitkräfte vertreiben Besatzer von Stellungen bei Oleksandriwka.
Lage an der Front zum 31. März 2023
Nach Angaben von UATV: Am 31. März 2023 wurden 88 Kampfhandlungen an der Frontlinie gemeldet, was auf eine deutliche Eskalation der Kämpfe hindeutet. Den ukrainischen Einheiten gelang es, die russischen Invasoren aus befestigten Positionen im Raum Oleksandriwka zu vertreiben und mehrere Ortschaften zu befreien. Allein im Laufe des vergangenen Tages sollen 970 russische Soldaten gefallen sein – ein Beleg für die schweren Verluste des Gegners. Zum Vergleich: Die Gesamtverluste der russischen Armee seit Kriegsbeginn übersteigen inzwischen 1.297.000 Mann.
Angriffe und Verluste des Feindes
Auch an den Frontabschnitten bei Pokrowsk und Kostjantyniwka kam es zu zahlreichen russischen Offensiven. Im März allein zerstörten ukrainische Drohnenpiloten 31 gegnerische Artilleriesysteme. Laut Militärangaben vernichteten die ukrainischen Kräfte am 31. März folgendes Kriegsgerät:
- zwei Panzer
- sieben Schützenpanzer
- 61 Artilleriesysteme
- ein Mehrfachraketenwerfersystem
- eine Flugabwehranlage
„Die Dynamik ist offensichtlich, und der technologische Prozess steht keineswegs still.“
Wladyslaw Selesnjow
Er betonte zudem: „Der Gegner hat immer wieder seine zahlenmäßige Überlegenheit ausgenutzt, aber wie wir sehen, haben wir bereits Wege, Möglichkeiten und Ressourcen gefunden, diese Bedrohungen zu neutralisieren.“ Diese Aussagen unterstreichen das aktive Vorgehen der ukrainischen Truppen gegen die russischen Kräfte, trotz deren zahlenmäßiger Überlegenheit. Die hohen Verluste auf russischer Seite könnten künftige Entscheidungen beider Konfliktparteien beeinflussen.
Angesichts der Intensität der Kämpfe und der erheblichen Einbußen der russischen Armee bleibt die Lage an der Front angespannt. Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Maßnahmen zur Verteidigung des Territoriums und zur Abwehr feindlicher Angriffe fort, was ihre Bereitschaft zu einem langwierigen Abwehrkampf zeigt. Die hohen Verluste der Russen könnten sowohl den weiteren Kriegsverlauf als auch die Strategien beider Seiten maßgeblich prägen.
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