Ukrainische Streitkräfte legen 16 russische Raffinerien lahm: Benzinproduktion auf tiefstem Stand seit 16 Jahren.

Ukrainische Streitkräfte legen 16 russische Raffinerien lahm: Benzinproduktion auf tiefstem Stand seit 16 Jahren
Ukrainische Streitkräfte legen 16 russische Raffinerien lahm: Benzinproduktion auf tiefstem Stand seit 16 Jahren

Russlands militärisch-wirtschaftliche Schlagkraft schwindet

Nach Angaben von UATV: Am 16. Juni 2023 legte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte einen Bericht vor, der die Folgen gezielter Angriffe auf die russische Ölindustrie dokumentiert. Demnach haben die ukrainischen Streitkräfte 16 große Raffinerien und Umschlagterminals in Russland getroffen, wodurch die dortige Rohölverarbeitung um 30 Prozent einbrach.

In der Folge wurden mehr als 40 technische Anlagen stillgelegt, was die russische Rohölförderung auf den niedrigsten Stand des Jahres drückte. Das Land erlebt nun eine regelrechte Treibstoffkrise: Die Produktion von Benzin fiel auf ein 16-Jahres-Tief. Besonders drastisch zeigt sich die Lage im besetzten Krimgebiet und in der Region Luhansk, wo der Kraftstoff AI-95 nur noch gegen Bezahlkarten ausgegeben wird. In den Oblasten Kursk, Belgorod und Pskow dürfen Autofahrer an Tankstellen höchstens 20 Liter Benzin erhalten.

Soziale Verwerfungen und Energienotstand

Darüber hinaus gehen die Vorräte an Flugbenzin an den wichtigsten russischen Flughäfen zur Neige. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte erklärte dazu:

„Russland hat den Export eigenen Treibstoffs verboten – doch das ändert nichts am Mangel.“ – Generalstab der ukrainischen Streitkräfte.

Diese Entwicklungen zeigen, wie massiv Russland im Energiebereich unter Druck geraten ist. Die Angriffe auf die Ölindustrie offenbaren die wirtschaftliche Verwundbarkeit des Landes mitten im Krieg gegen die Ukraine. Der Einbruch der Treibstoffproduktion trifft nicht nur den zivilen Markt, sondern auch die militärische Logistik. In der Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit angesichts strenger Rationierungen, was die innenpolitische Unterstützung für die Führung in Moskau weiter schwächen könnte.

Experten zufolge ist Russland angesichts der schwindenden Eigenförderung gezwungen, neue Wege aus der Energiekrise zu finden – doch die Optionen werden zunehmend knapper.


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