Der Besuch von Selenskyj in den USA ist gefährdet: Washington überarbeitet die Termine aufgrund eines Lecks im Plan.
Nach Angaben von ТСН: Die Reise des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in die USA hat noch nicht die endgültige Genehmigung von Washington erhalten. Nach dem Leck einer nicht genehmigten Version des Friedensplans und der Änderung der Konsultationszeitpläne werden alle möglichen Daten überarbeitet.
Der Politologe Wolodymyr Fesenko betonte, dass die Frage des Besuchs noch diskutiert wird. Parallel dazu finden Konsultationen von Selenskyj mit europäischen Führern statt, und potenzielle Treffen mit Donald Trump werden im Kontext der Arbeit an einem aktualisierten Regelungsplan betrachtet.
Das Leck des nicht genehmigten Dokuments in den Medien hat den bisherigen Zeitplan der Konsultationen praktisch aufgehoben. Washington besteht nicht mehr auf einer schnellen Genehmigung des Plans, und der Abstimmungsprozess wird neu gestartet. In Genf haben die Teilnehmer die Umstände des Lecks analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Text erhebliche Änderungen erfordert.
Fesenko weist darauf hin, dass sich der Zeitplan grundlegend geändert hat, da jetzt Vereinbarungen über eine aktualisierte Version des Dokuments getroffen werden.
Die Position Europas in den Verhandlungen
Europäische Länder bleiben Teilnehmer der Friedensberatungen, obwohl nicht alle Phasen in ihrer Anwesenheit stattfinden. Einige Treffen zwischen den Delegationen der USA und der Ukraine fanden ohne Vertreter der EU statt, aber in bestimmten Phasen hatten sie Einfluss auf den Inhalt des Dokuments.
In Brüssel wird weiterhin die Möglichkeit analysiert, eine einheitliche Position vor der nächsten Verhandlungsrunde zu bilden, und ein kollektiver Besuch in Washington wird nicht ausgeschlossen.
Nach der Rückkehr der Delegationen aus Genf bereiten die USA und die Ukraine eine gemeinsame Einschätzung der Konsultationen vor. In Washington wird eine neue Verhandlungsrunde Anfang Dezember mit Beteiligung von Driscoll, Stephen Witkoff und Jared Kushner in Betracht gezogen. Diese Treffen könnten entscheiden, ob die Parteien dem Einvernehmen über das Rahmen-Dokument näherkommen.
Fesenko betont, dass das Thema der Verhandlungen alles bleibt - vom Datum von Selenskyjs Reise bis zu konkreten Punkten des Friedensplans. Parallel dazu koordiniert die Ukraine ihre Positionen mit europäischen Partnern.
Zum Hinweis: Präsident der USA Donald Trump ist bereit, sich mit Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin erst nach endgültiger Genehmigung des Friedensplans zur Beendigung des Krieges zu treffen. Dafür führt sein Team Konsultationen mit beiden Seiten und passt die Vorschläge in den USA, Russland und der Ukraine an.
Diese Situation hebt die Komplexität internationaler Verhandlungen hervor, in denen es wichtig ist, die Positionen aller Teilnehmer zu koordinieren. Die Lösung von Fragen im Zusammenhang mit Frieden in der Ukraine erfordert Zeit und Anstrengungen, um einen Kompromiss zu erreichen, der derzeit im Mittelpunkt des Interesses der internationalen Gemeinschaft bleibt.
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