Neue Regelungen für Hinterbliebenen-Hilfe: Was sich bei den 15-Millionen-Zahlungen ändert.

Neue Regelungen für Hinterbliebenen-Hilfe: Was sich bei den 15-Millionen-Zahlungen ändert
Neue Regelungen für Hinterbliebenen-Hilfe: Was sich bei den 15-Millionen-Zahlungen ändert

Anpassungen bei der finanziellen Unterstützung für Angehörige gefallener Soldaten

Nach Angaben von Novyny.live: Die Ukraine hat die Bedingungen für die einmalige staatliche Unterstützung an Familien gefallener Soldaten neu geregelt. Die Höhe der Zahlung beträgt nun 15 Millionen Hrywnja. Allerdings werden bereits erhaltene Leistungen während des Status "Vermisst" von dieser Summe abgezogen. Diese Neuregelung wurde mit dem Gesetzentwurf Nr. 13646 beschlossen, den das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, am 25. Februar verabschiedet hat.

Erfahren Angehörige sofort vom Tod eines Soldaten und beantragen die Leistung, erhalten sie die vollen 15 Millionen Hrywnja. Wartet eine Familie jedoch ein Jahr oder länger, werden die bereits bezogenen Zahlungen für den Vermisstenstatus von der Gesamtsumme abgezogen, wie Ljudmyla Denysowa erläuterte. Diese Regelung soll für mehr Fairness zwischen den betroffenen Familien sorgen.

Unterstützung für Familien vermisster Soldaten

Gemäß den neuen Bestimmungen erhalten Familien vermisster Soldaten weiterhin 50 Prozent der finanziellen Unterstützung. In der Ukraine gelten derzeit 90.000 Personen als vermisst, von denen sich 7.000 in Kriegsgefangenschaft befinden. Diese hohen Zahlen verdeutlichen das immense Ausmaß des Leids.

Seit März 2026 ist zudem die monatliche Geldleistung für Hinterbliebene erhöht worden. Das ukrainische Verteidigungsministerium betonte, dass das Gesetz Diskriminierung und das Gefühl der Ungerechtigkeit zwischen Familien, die den gleichen Verlust erlitten haben, beseitigen soll. Die Änderungen zielen darauf ab, die Angehörigen Gefallener zu unterstützen und ihnen in dieser schweren Zeit angemessen beizustehen.

Die neuen Regelungen für die Auszahlungen an Hinterbliebene sind ein wichtiger Schritt, um soziale Gerechtigkeit für diejenigen zu gewährleisten, die im Krieg einen Angehörigen verloren haben. Die gesetzlichen Anpassungen sollen nicht nur finanzielle Hilfe bieten, sondern auch unterschiedliche Bedingungen für den Leistungsbezug ausgleichen. Dies kann die Stabilität und den Wohlstand der Familien, die ihre Angehörigen während des Militärdienstes verloren haben, erheblich beeinflussen.


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