Fronttauglich durch Realitätsnähe: So trainiert die 30. Brigade ihre Soldaten.

Fronttauglich durch Realitätsnähe: So trainiert die 30. Brigade ihre Soldaten
Fronttauglich durch Realitätsnähe: So trainiert die 30. Brigade ihre Soldaten

Realistische Ausbildung für die Truppe

Nach Angaben von UATV: Die 30. eigenständige mechanisierte Brigade „Fürst Konstanty Ostrogski“ bereitet ihre Soldaten in einem intensiven 15-tägigen Kurs auf den Ernstfall vor. Im Fokus stehen dabei zwei überlebenswichtige Säulen: die taktische Medizin und die psychologische Widerstandsfähigkeit. Diese Kombination soll die Effektivität und Sicherheit der Einheiten an der Frontlinie gewährleisten.

Überlebenstraining für Körper und Geist

Die Rekruten trainieren unter anderem das MARCH-Protokoll – einen lebensrettenden Algorithmus für die Erstversorgung unter Beschuss. Die freiwillige Meldung von Soldaten wie dem mit dem Rufnamen 'Uragan' unterstreicht die hohe Motivation der Truppe. Parallel dazu durchlaufen die Kämpfer einen speziellen psychologischen Hindernisparcours. Dieser soll sie unter kontrolliertem Druck mit extremen Stresssituationen konfrontieren, wie sie im Einsatz alltäglich werden können. Der für Combat Stress zuständige Offizier 'Kot' betont den praktischen Nutzen dieser Erfahrung für die spätere Dienstzeit.

„Am Ende des Kurses beherrschen die Soldaten grundlegende Fähigkeiten, um Leben und, wo möglich, die Gliedmaßen ihrer Kameraden zu retten.“

Der Leiter der Gruppe für psychologische Begleitung und Regeneration, Rufname 'Kraken'

Die Ausbildung der 30. Brigade verknüpft somit medizinische und mentale Komponenten zu einem ganzheitlichen Konzept für den Frontalltag. In einem Kriegsgebiet, wo unvorhergesehene Ereignisse und extremer Stress zum Alltag gehören, können solche Trainings überlebenswichtig sein. Sie sind ein entscheidender Schritt, um professionelle Soldaten zu formen, die den Herausforderungen des modernen Gefechtsfelds gewachsen sind.


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