Ukrainer feiern am 7. Oktober den Tag von Sergius und Bacchus: Traditionen und Vorzeichen.
Nach Angaben von inkorr.com: Heute, am 7. Oktober, feiert die orthodoxe Kirche den Gedenken an die Märtyrer Sergius und Bacchus, die ihr Leben für den Glauben gegeben haben und Märtyrer für ihre christlichen Überzeugungen wurden.
Nach Informationen von 'Glavkom' werden an diesem Tag religiöse Feiertage gefeiert, sowie Bräuche und Vorzeichen praktiziert.
Geschichte des Festes
- Tag des Gedenkens der heiligen Märtyrer Sergius und Bacchus
Heute ehrt die orthodoxe Kirche die Heiligen Sergius und Bacchus, die im 3. - frühen 4. Jahrhundert lebten und hohe militärische Ämter unter Kaiser Maximian innehatten. Die Heiligen blieben ihrem Glauben treu, wofür sie schweren Prüfungen unterzogen wurden und Märtyrer für Christus wurden.
Dieser Tag wird auch 'Sergius der Lebensspender' genannt, da an diesem Datum die Ernte und das Trocknen des Roggens abgeschlossen wurden.
Gebet des Tages
O, heilige Märtyrer Sergius und Bacchus, die ihr für den Glauben an Christus Blut vergossen und unvergängliche Kronen empfangen habt! Wir wenden uns an euch mit der Bitte für die Sünder, die eurer Barmherzigkeit bedürfen. Seid unsere Helfer und Beschützer, bittet Jesus Christus für uns, dass er unsere Sünden vergibt, unseren Glauben stärkt und uns Mut in Prüfungen gibt. Mögen eure Gebete uns helfen, in das Himmelreich einzutreten.
Amen
Volkssprüche
An diesem Tag wird üblicherweise auf volkstümliche Vorzeichen geachtet, die auf das Wetter hindeuten können:
- Viele Eicheln an den Eichen deuten auf einen milden Winter und eine ertragreiche Ernte hin.
- Wind aus dem Norden warnt vor einem strengen kalten Winter.
- Wenig Wolken versprechen einen windigen Winter.
- 'Kamen Sergius - bringe das Getreide in die Scheune' - bedeutet das Ende der Ernte und den Beginn der Winterarbeiten.
Der Tag des Gedenkens an die heiligen Märtyrer Sergius und Bacchus ist ein Fest zu Ehren ihres Lebens und ihrer Taten, sowie eine Zeit für Gebet und Dank für ihren opferbereiten Dienst an Gott in schweren Zeiten der Verfolgung der Christen. Traditionell wird dieser Tag von Ritualen, Gebeten und volkstümlichen Überzeugungen begleitet.
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