Anwalt deckt auf: Menschen ohne Schädelknochen wurden einberufen – Wie Militärärzte gefälschte Gutachten ausstellen.

Anwalt deckt auf: Menschen ohne Schädelknochen wurden einberufen – Wie Militärärzte gefälschte Gutachten ausstellen
Anwalt deckt auf: Menschen ohne Schädelknochen wurden einberufen – Wie Militärärzte gefälschte Gutachten ausstellen

Einberufung trotz schwerster Gesundheitsmängel

Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine mehren sich Berichte über die Einberufung von Männern mit schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen, was in der Bevölkerung für Unruhe sorgt. Der Rechtsanwalt Oleh Mytsyk hat aufgedeckt, dass die Militärärztliche Kommission (VLK) offenbar gefälschte Gesundheitszeugnisse ausstellt, die zu solchen Vorfällen führen. Ein besonders krasser Fall: Ein Rekrut wurde zum Dienst eingezogen, obwohl ihm 14 cm² des Schädeldachs fehlten.

'Es gab einen Fall, bei dem ein Mann einberufen wurde, dem 14 cm² Schädelknochen fehlten. Wir haben ihn nach einem Jahr freibekommen. Oder ein offensichtlich Schizophrener... Solche Fälle gibt es in großer Zahl.' Oleh Mytsyk

Diese Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die gravierenden Mängel in der Arbeit der VLK, die eigentlich den Gesundheitszustand der Wehrpflichtigen objektiv bewerten soll. Um die Dienstbedingungen in den ukrainischen Streitkräften zu verbessern, ist eine Anhebung des Mindestsolds auf 40.000 Hrywnja bis zum Jahr 2027 geplant. Dennoch bleibt das Problem der Einberufung schwer kranker Menschen ungelöst und erfordert dringende Maßnahmen.

Ethische und rechtliche Fragen der Mobilmachung

Die Missstände beunruhigen nicht nur Menschenrechtsorganisationen, sondern die gesamte Gesellschaft, da sie die ethischen und rechtlichen Grundlagen der Mobilmachung in Frage stellen. Es ist unerlässlich, dass die zuständigen Behörden die Arbeit der VLK reformieren, um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

  • Die geplante Gehaltserhöhung für Soldaten ist zwar ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Dienstes.
  • Sie löst jedoch nicht das grundlegende Problem einer ordnungsgemäßen medizinischen Untersuchung der Einzuberufenden.

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