15 Jahre Haft für FSB-Agenten: Sie planten einen Anschlag auf Kämpfer des Asow-Regiments.
Festnahme wegen Terrorvorbereitung
Nach Angaben von Espreso.tv: Ein Gericht hat zwei Männer zu jeweils 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie wurden für schuldig befunden, im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB einen Anschlag auf Soldaten der 12. Spezialeinheit ‚Asow‘ geplant zu haben. Die Verurteilung erfolgte nach drei verschiedenen Paragrafen des Strafgesetzbuches, zudem ordnete das Gericht die Einziehung ihres Vermögens an. Die Angeklagten waren bereits wegen Raub und Drogenhandels vorbestraft.
Die Täter beabsichtigten, einen selbstgebauten Sprengsatz unter dem Auto eines Asow-Kämpfers zu platzieren. Zur Überwachung des Anschlags sollten sie eine versteckte Kamera installieren, die den russischen Sicherheitsbehörden einen Fernzugriff ermöglicht hätte. Einer der Verurteilten geriet durch seine Ehefrau, die in der besetzten Stadt Berdjansk lebt, in das Visier des FSB.
Festnahme und Folgen
Die Festnahme erfolgte auf frischer Tat in der Stadt Saporischschja. Bei Durchsuchungen stellten die Ermittler Bauteile für den Sprengsatz sowie Handys mit Beweismaterial sicher. Die Justiz reagierte damit entschlossen auf die Gefährdung von ukrainischen Soldaten.
Der Fall verdeutlicht, wie ernst die Bedrohung durch ausländische Geheimdienste für Militäreinheiten in der Ukraine ist. Der Schutz der Kämpfer, die das Land verteidigen, bleibt für die Strafverfolgungsbehörden oberste Priorität. Die Verurteilung sendet zudem ein klares Signal: Versuche, die Lage in der Ukraine zu destabilisieren, werden nicht ungestraft bleiben.
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