Diese Grundrisse schrecken Käufer ab: Experten warnen vor Fehlplanungen.
Grundrisse, die den Wiederverkauf gefährden
Nach Angaben von Novyny.live: Wer in der Ukraine eine Immobilie kauft, ist heute pragmatischer denn je. Käufer achten nicht mehr nur auf die Quadratmeterzahl, sondern bewerten jeden einzelnen Meter auf seinen praktischen Nutzen. Experten der Puzzle House Group betonen, dass die Grundrissgestaltung immer wichtiger wird, da sie direkt über die Attraktivität einer Wohnung für potenzielle Käufer entscheidet.
Klare Absagen vom Markt
Besonders unbeliebt sind sogenannte Durchgangszimmer, die von Interessenten oft nur als Provisorium angesehen werden. Sie bieten nicht das notwendige Maß an Privatsphäre und wirken daher abschreckend. Ebenfalls negativ fallen überdimensionierte Flure auf, die mit bis zu 15 Quadratmetern als reine Platzverschwendung empfunden werden – ein entscheidender Nachteil für anspruchsvolle Käufer.
Als weiteres Warnsignal gelten winzige Küchen von nur 5-6 Quadratmetern in ansonsten großen Wohnungen. Moderne Käufer erwarten einen Raum, in dem die Familie zusammenkommen und man bequem kochen kann. Eine zu kleine Küche kann daher zum Dealbreaker werden.
Eine physische Trennung der Wohnung zwischen Miteigentümern ist ohne Umbau nur in absoluten Ausnahmefällen möglich.
Oleg Kosljak, Rechtsanwalt
Die gestiegenen Ansprüche an Funktionalität und Privatsphäre beeinflussen den ukrainischen Immobilienmarkt spürbar. Fehlplanungen wie diese können den Wiederverkaufswert erheblich mindern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Bauträger ihre Projekte an diese neuen Maßstäbe anpassen. Dies könnte langfristig zu einer höheren Qualität der Wohnungsgrundrisse und einer insgesamt positiven Marktentwicklung führen. Die Zeiten, in denen reine Quadratmeterzahl genügte, sind vorbei.
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