Brzezinski nannte zwei Bedingungen für Putins Verhandlungen mit der Ukraine.
Nach Angaben von ТСН: Der amerikanische Experte Jan Brzezinski ist der Ansicht, dass nur zwei Situationen Putin zu Verhandlungen zwingen könnten: die Drohung, Gebiete zu verlieren, oder ein Vertrag, der es ihm erlaubt, die Ukraine zu kontrollieren.
Situationen, die zu Verhandlungen führen
„Nur zwei Dinge können Putin dazu bringen, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Das erste und beste ist eine Veränderung des Kräfteverhältnisses, die seine territorialen Errungenschaften gefährdet“, erklärte Brzezinski.
Der Experte betonte, dass Putin, sobald er das Risiko spürt, einen Teil der illegal in der Ukraine eroberten Gebiete zu verlieren, unbedingt zu Verhandlungen zurückkehren wird.
„Das zweite, was ich für viel beunruhigender halte, ist ein Vertrag, der Putin die Bedingungen schafft, um später sein Ziel zu erreichen“, betonte der Analyst.
Brzezinski merkte auch an, dass Putins Hauptziel die vollständige Kontrolle über die Ukraine ist.
Druck auf den Präsidenten der Ukraine
Der Experte äußerte seine Besorgnis über den Druck auf den Präsidenten der Ukraine Volodymyr Selenskyj, Wahlen abzuhalten, was zu politischer Instabilität führen könnte und Russland die Möglichkeit geben könnte, sich einzumischen.
„Hier beunruhigt mich die Position des Westens, insbesondere die Verhandlungsposition der Vereinigten Staaten“, betonte Brzezinski.
Laut ihm geht es um Druck auf die Ukraine, die Aufforderung, Teile des Territoriums, insbesondere strategisch wichtige Verteidigungslinien in Donezk, abzutreten.
„Es geht auch um die Begrenzung der Anzahl der ukrainischen Streitkräfte“, fügte der Analyst hinzu, „als ob die Ukraine mit einer Armee, die nur ein Drittel der russischen ausmacht, eine Bedrohung für Russland darstellt.“
Er erklärte, dass auf Selenskyj Druck hinsichtlich neuer Wahlen ausgeübt wird, was eine erhebliche Quelle politischer Instabilität darstellt.
Russland könnte dies laut ihm durch Desinformation und andere verborgene Instrumente nutzen, um die Wahlergebnisse zu beeinflussen.
Internationale Vorschläge
Der Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, stellte fest, dass Europa zu direkten Verhandlungen mit Putin zurückkehren könnte, wenn die Friedensbemühungen der USA zur Beendigung des Krieges in der Ukraine scheitern.
Auch der ehemalige Leiter des Auslandsgeheimdienstes der Ukraine, General Nikolai Malomuzh, sagte, dass, falls Putin die Bedingungen des Westens hinsichtlich der territorialen Integrität und Sicherheitsgarantien für die Ukraine nicht akzeptiert, die Verbündeten zu einem härteren Druckmodell übergehen sollten.
Die Situation rund um die Ukraine bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft sucht weiterhin nach Wegen, um den Konflikt friedlich zu lösen. Die Aktionen Russlands bereiten Sorgen, und der Druck auf die ukrainische Führung könnte weitreichende Folgen für die Stabilität in der Region haben. Verhandlungen und internationale Bemühungen spielen nach wie vor eine entscheidende Rolle bei der Erreichung des Friedens.
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