In Wales wurde ein geheimnisvolles Frauenkloster aus dem 6. Jahrhundert entdeckt: Entdeckung von Archäologen.
Nach Angaben von ТСН: In Wales, unweit des Flughafens Cardiff, haben Archäologen eine einzigartige Entdeckung gemacht, die unser Verständnis des Lebens im frühen Mittelalter verändern könnte. Auf dem Gelände der Fonmon Burgruine wurde ein antiker Friedhof aus dem 6. bis 7. Jahrhundert gefunden, der überwiegend Frauen beherbergt. Dies deutet auf das mögliche Vorhandensein einer religiösen Gemeinschaft hin.
In vier Jahren Arbeit haben die Wissenschaftler 58 Skelette ausgegraben, und am meisten beeindruckte sie, dass nahezu alle Überreste Frauen gehören. Die Gräber sind um die Ruinen eines kleinen Gebäudes im Zentrum des Friedhofs angeordnet.
Einzigartige Entdeckung
Dr. Andy Simons von der Cardiff University glaubt, dass dieses Gebäude als 'Magnet' für die Verstorbenen gedient haben könnte.
„Es könnte sich um ein kleines Heiligtum oder eine Kapelle handeln. Ich glaube wirklich, dass wir es mit einem Ort zu tun haben, der eine frühe religiöse Gemeinschaft gewesen sein könnte“, bemerkte der Wissenschaftler.
Der Platz war so wichtig, dass die Körper eng beieinander beerdigt wurden. In einigen Gräbern lagen mehrere Personen, die einfach zur Seite geschoben wurden, um Platz für den neuen Verstorbenen zu schaffen.
Die Knochen und Zähne der vergrabenen Frauen deuten auf ein physisch hartes Leben hin, doch sie wurden mit dem Respekt der Elite auf ihren letzten Weg geschickt. Unter den gefundenen Gegenständen verzeichnen die Archäologen:
Elegante Glasperlen, die vermutlich Teil eines kostbaren Schmucks waren.
Knochenstecker und kunstvoll geschnitzte Kämme aus Geweih.
Eine einzigartige kupferne Brosche mit grüner Emaille, die vermutlich vergoldet war.
„Das ist ein ganz besonderer Fund für diesen Ort. Es war eine sehr dekorative Brosche“, erzählte die Konservatorin Nicola Emerson.
Es wurden auch Spuren einer 'lebendigen' Gemeinschaft gefunden: Mühlen für Mehl, Keramiken und Überreste von Glasgefäßen, die darauf hindeuten, dass die Frauen in einer separaten Gemeinschaft in der Nähe des Friedhofs lebten.
Interessante Kontraste in den Bestattungen
Allerdings erhielten nicht alle Frauen die gleichen Ehren. Archäologen fanden die Überreste von zwei Frauen, die in einen Graben geworfen wurden. Eine von ihnen wurde mit gefesselten Händen und Füßen gefunden. Was genau der Grund für eine solche Behandlung dieser Frauen war, bleibt ein Rätsel für die Wissenschaftler.
Die Ausgrabungen gehen weiter, und die Forscher hoffen, dass weitere Analysen helfen werden, herauszufinden, ob dieser Ort ein Zentrum des frühen Christentums war, in einer Zeit, als die Geschichte Britanniens noch nicht aufgezeichnet war.
Diese Entdeckung weist auf die komplexe soziale Struktur dieser Zeit und das mögliche Vorhandensein verschiedener religiöser Praktiken innerhalb der Gemeinschaft hin. Weitere Untersuchungen könnten mehr Informationen über das Leben und die Bräuche der Menschen liefern, die vor mehr als tausend Jahren in diesen Ländern lebten.
Lesen Sie auch
- Ab September 2026: Ukrainische Lehrkräfte erhalten 20 Prozent mehr Gehalt
- Junge Freiwillige gesucht: Wie der ‚Vertrag 18-24‘ die ukrainische Armee stärken soll
- Ab 1. Juli: Schärfere Regeln für E-Scooter in Lemberg – Das ändert sich für Fahrer
- Gesetzliche Änderungen von Arbeitsplätzen und Gehältern sind keine Mobbing am Arbeitsplatz, entscheidet der Oberste Gerichtshof der Ukraine
- Über 3 Millionen Griwna gesammelt: Ukrainer finanzieren Fahrzeuge für Drohnenjäger-Einheit
- Dank Solaranlagen: Bienenzahl in Minnesota verdreifacht – So funktioniert die Methode

