Drohnenangriff auf Chemiewerk in Newinnomysk: Gebäude beschädigt, eine Frau verletzt.

Drohnenangriff auf Chemiewerk in Newinnomysk: Gebäude beschädigt, eine Frau verletzt
Drohnenangriff auf Chemiewerk in Newinnomysk: Gebäude beschädigt, eine Frau verletzt

Nächtlicher Drohnenangriff erschüttert Industriegebiet in der Region Stawropol

Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 19. März wurde die Industriestadt Newinnomysk in der russischen Region Stawropol Ziel eines massiven Drohnenangriffs. Dabei erlitt eine Frau Verletzungen, die jedoch nicht lebensbedrohlich sind. Trümmer der Drohnen trafen ein Privathaus im benachbarten Kreis Kotschubejewski. In Newinnomysk selbst wurden an mehreren Gebäuden Fassaden beschädigt und Fensterscheiben zerstört.

Der Gouverneur der Region bestätigte, dass die Angriffe gezielt dem Industriegelände galten, insbesondere dem Chemiekombinat „Asot“. Dieses Werk war bereits in der Vergangenheit mehrfach Ziel von Attacken, unter anderem im Jahr 2025 und 2026. Die dokumentierten Angriffe auf „Asot“ fanden zu folgenden Zeitpunkten statt:

  • Januar 2026,
  • Dezember 2025,
  • August 2025,
  • in der Nacht zum 25. Juli 2025,
  • 14. Juni 2025.

Bei diesen früheren Angriffen im Jahr 2025 wurden unter anderem Türen, Fenster und Räumlichkeiten einer Werkhalle des Kombinats in Mitleidenschaft gezogen.

Anhaltende Drohnenaktivität und strategische Ziele

Parallel zu den Vorfällen in Newinnomysk wurde auch ein Reparaturwerk in Staraja Russa angegriffen. Dort könnten sich Berichten zufolge Flugzeuge vom Typ A-50 befunden haben. Bereits im März dieses Jahres hatten Drohnen des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU) eine Ölpumpstation in der Region Krasnodar attackiert – einen der bedeutendsten Knotenpunkte für den Öltransport im Süden Russlands.

Die Lage im Zusammenhang mit Drohnenangriffen bleibt in der Region insgesamt angespannt. Wiederholte Attacken auf Industrieanlagen könnten weitreichende Folgen für die lokale Wirtschaft und die öffentliche Sicherheit haben. Das Chemiewerk „Asot“ gilt als strategisch wichtiges Unternehmen; Schäden an der Infrastruktur gefährden nicht nur die Produktion, sondern auch die Versorgung mit chemischen Erzeugnissen in der Umgebung. Die zunehmende Häufigkeit solcher Vorfälle deutet auf eine Verschärfung des Konflikts hin und erhöht das Risiko für die Zivilbevölkerung.


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