Raketenangriff auf Charkiw: Heizkraftwerk getroffen, Stromversorgung beeinträchtigt.
Angriff am 3. Februar auf Charkiw
Nach Angaben von TSN.ua: Am Morgen des 3. Februar griffen russische Streitkräfte die Region Charkiw mit einer massiven Drohnen- und Raketenoffensive an. Bei diesem Angriff, bei dem unter anderem die Drohne 'Molniya' zum Einsatz kam, wurde die Energieinfrastruktur schwer beschädigt. Ein führendes Heizkraftwerk der Stadt wurde getroffen. Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, und der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Synjehubow, informierten über die Folgen und die eingeleiteten Gegenmaßnahmen.
Die Region war in der Nacht zuvor bereits einem massiven Angriff mit zahlreichen 'Shahed'-Drohnen und Raketen ausgesetzt. Synjehubow betonte, dass die Koordination mit den zuständigen Ministerien läuft, um maximale Ressourcen für die Beseitigung der Schäden und die Wiederherstellung kritischer Teile des Energiesystems bereitzustellen. Solche Angriffe auf die Zivilbevölkerung und lebenswichtige Infrastruktur sind Teil der anhaltenden Kriegsführung.
- In Charkiw sind 778 sogenannte 'Punkte der Unbeugsamkeit' in Betrieb, 101 davon befinden sich direkt im Stadtgebiet.
- Zusätzlich wurden 354 Heizpunkte eingerichtet, um die Bewohner mit Wärme zu versorgen.
Die Stromversorgungslage in Charkiw ist angespannt: In vielen Haushalten kommt es zu Einschränkungen. Infolge des Angriffs müssen zudem in 800 Gebäuden die Wasserleitungen neu befüllt werden, was die Situation weiter verkompliziert. Die U-Bahn in Charkiw fährt mit Verzögerungen, die Intervalle zwischen den Zügen liegen bei 10 bis 20 Minuten. Die Behörden versuchen alles, um die Lage zu stabilisieren und die Grundversorgung der Bevölkerung unter diesen schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
Energiekrise und Wiederaufbau
Die Wiederherstellung der Energiesysteme hat für die lokale Verwaltung höchste Priorität, da eine stabile Stromversorgung für das Leben in der Stadt überlebenswichtig ist. Die Stadtverwaltung setzt ihre Maßnahmen zum Schutz der Einwohner fort, insbesondere durch die Einrichtung der 'Punkte der Unbeugsamkeit' und Heizstellen, die bei den zunehmenden winterlichen Temperaturen dringend benötigt werden. Der Angriff unterstreicht die anhaltende Gefahr für die Zivilbevölkerung und die kritische Infrastruktur in der Ukraine.
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