Stromausfall legt Wasserversorgung in Kiew lahm.

Stromausfall legt Wasserversorgung in Kiew lahm
Stromausfall legt Wasserversorgung in Kiew lahm

Kiew ohne Wasser: Stromausfall stoppt Versorgung in der gesamten Hauptstadt

Nach Angaben von TSN.ua: Ein schwerer Störfall im ukrainischen Stromnetz hat am 31. Januar 2023 zu einem flächendeckenden Ausfall der Wasserversorgung in Kiew geführt. Weil die Anlagen der Wasser- und Abwasserbetriebe keinen Strom mehr erhielten, konnte kein Wasser mehr zu den Verbrauchern gepumpt werden. Solche Vorfälle zeigen, wie abhängig die kritische Infrastruktur von einer stabilen Energieversorgung ist.

Die Notabschaltungen im Stromnetz wurden auf Anweisung des staatlichen Netzbetreibers 'Ukrenergo' durchgeführt. In der Folge kam es in verschiedenen Stadtteilen nicht nur zu Wasser-, sondern auch zu Heizungsausfällen. Wann die Wasserversorgung wiederhergestellt sein wird, war zum Zeitpunkt der Meldung noch unklar. Die Metro von Kiew stellte ihren Betrieb auf Notstrom um, um den Verkehr trotz der Netzprobleme aufrechterhalten zu können.

Die Auswirkungen des Netzvorfalls waren sogar über die Landesgrenzen hinweg spürbar: Auch im benachbarten Moldau traten Probleme mit der Stromversorgung auf. Die Bewohner der ukrainischen Hauptstadt müssen derweil weiterhin ohne Leitungswasser auskommen, während die zuständigen Dienste die Lage unter Kontrolle zu bringen versuchen.

Eine Frage der Sicherheit: Wie verwundbar ist unsere Infrastruktur?

Der Vorfall macht deutlich, wie fragil die Grundversorgung moderner Städte sein kann. Bis die Wasserversorgung wieder vollständig läuft, kann einige Zeit vergehen. Daher ist es für die Bevölkerung wichtig, über das weitere Vorgehen und mögliche alternative Wasserversorgungswege informiert zu werden.

Derartige Zwischenfälle könnten eine Überprüfung der Energie- und Sicherheitspolitik in der Ukraine und der gesamten Region notwendig machen.


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