Stromnetz in der Ukraine nach Störung: Atomkraftwerke brauchen bis zu 36 Stunden für Hochfahren.
Stromnetz in der Ukraine nach Störung: Atomkraftwerke brauchen bis zu 36 Stunden für Hochfahren
Nach Angaben von TSN.ua: Eine schwere Störung im ukrainischen Stromnetz hat am 31. Januar zu einem Notfall geführt. Um die Versorgung zu stabilisieren, müssen nun die Atomkraftwerke wieder hochgefahren werden. Experten zufolge wird dies zwischen 24 und 36 Stunden in Anspruch nehmen, bis die volle Leistung wieder zur Verfügung steht.
Ausgelöst wurde die Krise durch einen technischen Defekt, der um 10:42 Uhr registriert wurde. In der Folge mussten zwei wichtige Hochspannungsleitungen abgeschaltet werden: eine 400-kV-Leitung zwischen Rumänien und Moldau sowie eine 750-kV-Verbindung zwischen den westlichen und zentralen Regionen der Ukraine. Dies führte zu planmäßigen Notabschaltungen in Kiew, der Region Kiew sowie in den Gebieten Schytomyr und Charkiw.
Wie Serhij Nahornjak erläuterte, benötigt das Hochfahren der Blöcke in einem Atomkraftwerk im Durchschnitt etwa einen Tag. Unterdessen betonte Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass alle notwendigen Ressourcen für die Wiederherstellungsarbeiten im Stromnetz vorhanden seien. Ministerpräsident Denys Schmyhal bestätigte, dass ein technischer Defekt die Ursache für die Notabschaltungen war.
Lage im Stromnetz
Die Lage im Stromnetz bleibt unter Kontrolle, und die zuständigen Dienste arbeiten daran, die Stabilität wiederherzustellen. Die Versorgungssicherheit ist gerade im Winter, wenn der Energiebedarf hoch ist, von entscheidender Bedeutung.
Dieser Vorfall zeigt die Verletzlichkeit der ukrainischen Energieinfrastruktur, besonders vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen.
— Energieexperte
Die Wiederinbetriebnahme der Atomkraftwerke ist für die landesweite Stromversorgung von kritischer Wichtigkeit. Es ist entscheidend, dass die Verantwortlichen auf solche Vorfälle künftig schnell reagieren, um großflächige Stromausfälle zu vermeiden.
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