Energiekrise entschärft: In diesen Regionen läuft der Strom wieder.
Stromversorgung normalisiert sich schrittweise
Nach Angaben von TSN.ua: Die am 31. Januar in der Ukraine landesweit verhängten Notabschaltungen wurden am 1. Februar in mehreren Regionen aufgehoben. In der Oblast Dnipropetrowsk gelten die Notmaßnahmen nicht mehr. In der Oblast Poltawa endeten sie gegen 14:00 Uhr, und nur eine halbe Stunde später, um 14:30 Uhr, folgte die Oblast Schytomyr. Dies ist ein erster Schritt zur Normalisierung nach dem schweren Störfall im Energienetz.
Die Energieexperten rechnen jedoch noch mit 24 bis 36 Stunden, bis das System vollständig stabilisiert ist. Die Versorger kündigten an, schrittweise zu den geplanten Lastabwurfplänen zurückzukehren. Ein Vertreter von DTEK bestätigte:
„Derzeit kehrt die Region zu den geplanten Zeitplänen zurück.“Auch Schytomyroblenergo erklärte:
„Wir kehren zu den stundenweisen Abschaltplänen zurück.“
Positive Signale aus der Regierung
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben Berichte von Energieminister Denys Schmyhal und der stellvertretenden Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko zu den Ursachen des Vorfalls entgegengenommen. Die Aufhebung der Notabschaltungen wird als wichtiges Signal für die Verbraucher gewertet, die auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen sind.
Die Rücknahme der Notmaßnahmen deutet auf eine erste Stabilisierung des ukrainischen Energiesystems nach dem Ende Januar aufgetretenen Zwischenfall hin. Die Rückkehr zu den geplanten Versorgungsplänen ermöglicht es den Haushalten und der Wirtschaft, sich wieder auf einen vorhersehbaren Rhythmus einzustellen – ein entscheidender Faktor für die soziale und wirtschaftliche Stabilität in dieser schwierigen Zeit.
Die Energieunternehmen werden den Zustand des Netzes weiterhin intensiv überwachen und notwendige Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.
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