AirPods im Koffer? Neue Sicherheitsvorschriften verbieten kabellose Kopfhörer im aufgegebenen Gepäck.

AirPods im Koffer? Neue Sicherheitsvorschriften verbieten kabellose Kopfhörer im aufgegebenen Gepäck
AirPods im Koffer? Neue Sicherheitsvorschriften verbieten kabellose Kopfhörer im aufgegebenen Gepäck

Kabellose Kopfhörer gehören ins Handgepäck

Nach Angaben von Novyny.live: Aus Sicherheitsgründen untersagen mehrere Fluggesellschaften nun, kabellose Kopfhörer wie AirPods im aufgegebenen Gepäck zu transportieren. Grund ist die Brandgefahr durch die verbauten Lithium-Akkus. Zu den Airlines, die diese neue Regel bereits eingeführt haben, zählen die asiatischen Carrier EVA Air, UNI Air und Tigerair. Sie weisen ihre Passagiere explizit an, Bluetooth-Kopfhörer stets im Handgepäck mitzuführen.

Unterstützung erhält diese Maßnahme von der Luftfahrtbehörde Neuseelands, die eine entsprechende Vorschrift erlassen hat. Diese Regelung ist Teil umfassender Sicherheitsbestrebungen, um Brände durch Lithium-Batterien an Bord zu verhindern – ein Risiko, das im engen Raum einer Flugzeugkabine besonders kritisch ist.

Klare Vorgaben für Powerbanks

Während kabellose Kopfhörer nun im Handgepäck landen müssen, gelten für Powerbanks weiterhin etablierte Regeln: Erlaubt sind Powerbanks mit einer Kapazität von bis zu 100 Wattstunden (Wh) sowie Modelle zwischen 100 und 160 Wh im Handgepäck. Ausdrücklich verboten sind hingegen:

  • Powerbanks mit mehr als 160 Wh Kapazität;
  • Beschädigte externe Akkus;
  • Powerbanks mit aufgeblähten Batterien;
  • Geräte ohne klar erkennbare Kapazitätsangabe.

Diese Vorschriften sollen die Sicherheit von Passagieren und Crew während des Fluges gewährleisten und Risiken durch elektronische Kleingeräte minimieren.

Die Fluggesellschaften setzen damit ihre Bemühungen fort, die Sicherheitsstandards in der Luftfahrt kontinuierlich an neue technologische Entwicklungen anzupassen und potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig auszuschließen.

Das Verbot für kabellose Kopfhörer im Koffer unterstreicht das wachsende Problembewusstsein der Luftfahrtbranche gegenüber den Risiken von Lithium-Akkus. Solche Maßnahmen könnten künftig den Sicherheitsstandard in der gesamten Branche heben.

Es ist zu erwarten, dass sich diese Praxis weiter verbreitet, da immer mehr Airlines ähnliche Regelungen einführen werden, um Zwischenfälle bereits im Vorfeld zu verhindern.


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