Aufblasbare Drohne aus Frankreich: 10 Stunden Flugzeit und 5 kg Nutzlast.

Aufblasbare Drohne aus Frankreich: 10 Stunden Flugzeit und 5 kg Nutzlast
Aufblasbare Drohne aus Frankreich: 10 Stunden Flugzeit und 5 kg Nutzlast

Die dAS10-Drohne im Detail

Nach Angaben von ITC.ua — Техно: Das französische Unternehmen Celeste Ecoflyers hat mit der dAS10 eine aufblasbare Drohne entwickelt, die für die Überwachung kritischer Infrastruktur und militärische Logistik konzipiert ist. Das unbemannte Luftfahrzeug kann bis zu zehn Stunden autonom in der Luft bleiben und dabei eine Nutzlast von maximal fünf Kilogramm transportieren. Mit einer Reisegeschwindigkeit zwischen 60 und 80 km/h eignet es sich für unterschiedlichste Einsätze – von der Inspektion bis zum Materialtransport.

Einsatzbereiche und technische Daten

Die dAS10 wurde speziell für die Luftüberwachung von Pipelines, Stromnetzen und anderen sensiblen Anlagen entwickelt. Olivier Manette, CEO, Gründer, Ingenieur und lizenzierter Fluglehrer bei Celeste Ecoflyers, erklärt:

„Dieser Ansatz eröffnet Möglichkeiten für Lieferungen von Dächern, kleinen Lagern oder jeder ebenen Fläche – ohne spezielle Start- und Landebahnen.“ – Olivier Manette

Dadurch lassen sich Inspektionskosten senken, denn eine Flugstunde mit einem Hubschrauber kostet rund 2500 US-Dollar. Zudem verringert sich das Risiko wetterbedingter Ausfälle: Bisher müssen etwa 25 Prozent der geplanten Einsätze wegen widriger Wetterbedingungen abgesagt werden.

Mit einer Spannweite von acht Metern bietet die dAS10 hohe Stabilität in der Luft. Die kommerzielle Erprobung der Drohne soll im vierten Quartal 2026 beginnen. Ihr futuristisches Design erinnert an den Roboter Baymax und unterstreicht den innovativen Ansatz des Projekts. Es handelt sich hier um ein Flugzeug, nicht um einen Luftschiff – was für mehr Wendigkeit und Flexibilität bei verschiedenen Aufgaben sorgt.

Die Markteinführung der dAS10 könnte den Markt für Drohnentechnologien nachhaltig verändern, insbesondere bei der Inspektion kritischer Infrastruktur, wo bislang oft teure und sperrige Lösungen zum Einsatz kommen. Die geplanten kommerziellen Tests im Jahr 2026 könnten zudem das Interesse von Investoren an ähnlichen Technologien wecken und so neue Wege für mehr Sicherheit und Kosteneffizienz in verschiedenen Branchen eröffnen.

Dies unterstreicht auch die wachsende Bedeutung von Drohnen in der militärischen und zivilen Logistik – ein Trend, der die Art und Weise, wie Ressourcen und Infrastruktur verwaltet werden, grundlegend verändern könnte.


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