Wenn die Heizung ausfällt: So lange hält die Wärme in verschiedenen Häusern.
Kältealarm: Wie lange Ihre Wohnung ohne Heizung warm bleibt
Nach Angaben von Novyny.live: Wie schnell eine Wohnung im Winter auskühlt, hängt nicht nur von der Außentemperatur ab. Entscheidend sind die Bauweise des Hauses, die verwendeten Materialien und der Dämmstandard. Je nach Gebäudetyp können die Unterschiede enorm sein.
Besonders schnell verlieren Plattenbauten aus den 1970er- und 1980er-Jahren ihre Wärme. Bei einer Außentemperatur von -10°C kann es bereits nach 6 Stunden ungemütlich werden. Die Raumtemperatur kann in solchen Wohnungen innerhalb von zwölf Stunden auf nur noch +6-7°C absinken.
Deutlich besser schneiden alte Ziegelbauten, wie die typischen fünfgeschossigen Wohnhäuser, ab. Sie können die Wärme bis zu 16-18 Stunden speichern. Noch länger halten sich die sogenannten Altbauten aus der Vorkriegszeit, die „Stalinbauten“. Bei -5°C bleibt es in ihnen fast einen ganzen Tag lang behaglich.
Auch moderne Neubauten, die nach den 2010er-Jahren errichtet wurden, punkten mit einer verbesserten Wärmedämmung. Sie bleiben ohne Heizung etwa 12-14 Stunden bewohnbar. Der Energieexperte Wolodymyr Solowko ordnet ein:
„Dies ist das schnellste Abkühlungsszenario.“ - Wolodymyr Solowko
Die Art des Gebäudes ist somit ein entscheidender Faktor für den Wärmekomfort im Winter, besonders bei Heizungsausfällen. Diese thermischen Eigenschaften sollten bei der Wohnungswahl in kalten Regionen berücksichtigt werden.
Für Bewohner von Gebieten mit strengen Wintern ist dieses Wissen besonders relevant, da Heizungsstörungen dort häufiger vorkommen können. Wer die Schwachstellen seines Gebäudes kennt, kann gezielt gegensteuern, zum Beispiel durch:
- das Abdichten und Dämmen der Fenster
- eine nachträgliche Fassadendämmung
Angesichts steigender Energiepreise und der Klimadebatte gewinnt die Energieeffizienz des eigenen Wohnraums weiter an Bedeutung. Eine gute Dämmung schützt nicht nur vor Kälte, sondern auch vor hohen Kosten.
Lesen Sie auch
- Versetzung von der Etappe an die Front: Wann das letzte Wort beim Kommandeur liegt
- Betrug bei Einberufungen: Ukrainischer Geheimdienst entlarvt Führungskräfte von Wehrersatzbehörden
- Massiver Aufruhr in Odessa vereitelt: Russischer Militärgeheimdienst rekrutierte Jugendliche für Anschläge
- Schulen in Henitschesk als Druckmittel: Besatzer zwingen Eltern zu Zahlungen an Russlands Armee
- Militärbehörden dürfen jetzt Wehrpflichtige zur Fahndung ausschreiben: Wer betroffen ist
- Neue Dokumentarerzählung über die Schlacht um Robotyne: 200 gefallene Namen festgehalten

