Fahrpreisfreiheit ab 2026: Diese Personengruppen fahren kostenlos im ÖPNV.

Fahrpreisfreiheit ab 2026: Diese Personengruppen fahren kostenlos im ÖPNV
Fahrpreisfreiheit ab 2026: Diese Personengruppen fahren kostenlos im ÖPNV

Wer ab 2026 in der Stadt kostenlos Bus und Bahn nutzen darf

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 haben in der Ukraine zahlreiche Bevölkerungsgruppen Anspruch auf unentgeltliche Beförderung im städtischen Nahverkehr. Diese Vergünstigung gilt für Rentner, Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderung, kinderreiche Familien sowie weitere sozial schutzbedürftige Personen. Die gesetzliche Grundlage sieht vor, dass der jeweilige Status durch ein amtliches Dokument nachgewiesen werden muss. Diese Regelung ist Teil der sozialen Absicherung in einem Land, das sich im Wiederaufbau befindet.

In der Hauptstadt Kiew wird der Anspruch beispielsweise über die elektronische 'Karte des Kiewers' abgewickelt. Begünstigte Personen sind verpflichtet, ihren gültigen Berechtigungsnachweis während der Fahrt mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen. Transportunternehmen dürfen in diesen Fällen keine Fahrkosten erheben. Bei Verstößen gegen die Beförderungsregeln für Berechtigte drohen den Verkehrsbetrieben Geldstrafen; im Wiederholungsfall können Fahrer sogar ihre Anstellung verlieren.

Anspruchsberechtigte Personengruppen im Überblick

Folgende Personenkreise können ab 2026 den öffentlichen Personennahverkehr kostenlos nutzen:

  • Altersrentner
  • Kriegsteilnehmer
  • Kinder aus kinderreichen Familien
  • Waisen
  • Ehemalige minderjährige Häftlinge nationalsozialistischer Konzentrationslager
  • Personen, die während der Revolution der Würde verletzt wurden
  • Menschen mit Behinderung
  • Opfer des Tschernobyl-Unfalls
  • Nicht erwerbstätige Pflegepersonen für Menschen mit Behinderung
  • Veteranen des Dienstes in den Streitkräften (SU)
  • Mitarbeiter des Innenministeriums (MVS), des Katastrophenschutzes (DSNS) und der Nationalpolizei
  • Schüler, Lehrgangsteilnehmer und Studenten bestimmter Hochschulen

Die Einführung des kostenfreien Nahverkehrs im Jahr 2026 stellt somit einen bedeutenden Schritt zur Unterstützung sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in der Ukraine dar.

Die geplante Maßnahme spiegelt die Bemühungen der ukrainischen Regierung wider, sozialen Schutz zu gewährleisten. Die gesetzlich verankerten Vergünstigungen für Rentner, Veteranen und Menschen mit Behinderung sollen deren Lebensqualität verbessern. Der kostenlose Zugang zum öffentlichen Verkehr kann zudem die Mobilität vulnerabler Gruppen erhöhen und ihnen den Weg zu medizinischer Versorgung, Bildungseinrichtungen und anderen sozialen Dienstleistungen erleichtern.


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