Belarussen treten massenhaft in die Armee der RF ein: Jeder Fünfte kehrt nicht zurück.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Anzahl der belarussischen Bürger, die Verträge über den Dienst in der Armee Russlands abschließen, wächst. Dies haben Journalisten von 'Sledstvie.Info', dem 'Belarussischen Forschungszentrum' und Aktivisten von KibOrg festgestellt, berichtet 'Glavkom'.
Statistik der Verträge
Laut den erhaltenen Daten sind von 2022 bis 2025 1031 Belarussen zu Soldaten in Russland geworden. Die Anzahl der abgeschlossenen Verträge stieg jährlich: von sechs im Jahr 2022 auf 157 in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025.
- Im Jahr 2022 unterschrieben nur 6 Belarussen Verträge;
- Im Jahr 2023 stieg ihre Zahl auf 235;
- Im Jahr 2024 auf 518;
- In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 – 157.
Kosten und Risiken
Laut dem Projekt 'Ich will leben' haben im ersten Halbjahr 2025 596 Belarussen Verträge abgeschlossen, was fast 100 Mal mehr ist als im Jahr 2022. Auch die Verluste unter ihnen sind erheblich: Mehr als 10% sind gestorben, und 8% werden als vermisst betrachtet.
Unter den belarussischen Soldaten, die der Armee Russlands beigetreten sind, ist fast jeder Fünfte nicht zurückgekehrt. Experten weisen auf die Verbreitung von Hepatitis B und C sowie HIV an der Front in der Ukraine hin. Trotz eines Befehls, der Soldaten mit bestätigten Diagnosen den Aufenthalt an der Front verbietet, kämpfen viele von ihnen weiterhin.
Insgesamt hat die Unterzeichnung von Verträgen durch Belarussen für den Dienst in der russischen Armee in den letzten Jahren merklich zugenommen, und es entstehen ernsthafte Risiken für ihre Gesundheit und ihr Leben.
Diese Situation hat Besorgnis unter Experten und Menschenrechtsaktivisten ausgelöst, die anmerken, dass dieser Trend auf eine wachsende militärische Integration Weißrusslands in den Konflikt in der Ukraine hindeuten könnte. Dies gefährdet nicht nur das Leben der belarussischen Bürger, sondern könnte auch langfristige Folgen für die Stabilität in der Region haben.
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