Finanzielle Unterstützung für Binnenvertriebene: Stiftung nimmt Anträge entgegen.
Geldleistungen für Vertriebene in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Stiftung 'Recht auf Schutz' hat die Vorregistrierung für ein neues Hilfsprogramm gestartet. Binnenvertriebene (IDPs) können daraus für drei Monate eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 3.600 Hrywnja beantragen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in den Oblasten Dnipropetrowsk, Saporischschja, Odessa und Charkiw leben. Solche Hilfsprogramme sind ein zentraler Baustein, um die größte Vertriebenenkrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg zu bewältigen.
Voraussetzung für die Beantragung ist der offizielle Status als Binnenvertriebener, der nach dem 24. Februar 2022 zuerkannt wurde. Zudem darf das monatliche Pro-Kopf-Einkommen im Haushalt 6.300 Hrywnja nicht übersteigen. Die Finanzierung des Programms erfolgt mit Unterstützung der Regierung der Vereinigten Staaten. Das sogenannte 'Konsortium für Soforthilfe' ist als Projekt bis 2026 angelegt.
Wer kann die Leistung beantragen?
- Personen, die in den letzten drei Monaten keine vergleichbaren Zahlungen erhalten haben;
- Personen mit ukrainischer Staatsbürgerschaft;
- Personen mit anerkanntem Binnenvertriebenen-Status (IDP);
- Personen mit Wohnsitz in den genannten Regionen;
- Personen, deren Haushaltseinkommen die Grenze von 6.300 Hrywnja pro Kopf nicht überschreitet.
Besondere Priorität haben folgende vulnerable Gruppen:
- Alleinstehende Personen über 60 Jahre;
- Familien mit Kindern;
- Haushalte mit schwangeren Frauen oder Kindern unter zwei Jahren;
- Familien, in denen Menschen mit Behinderungen leben.
Die Einführung dieser finanziellen Hilfe ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der besonders schutzbedürftigen Bevölkerungsgruppen, die unter den Folgen des Krieges leiden. Die Finanzierung durch internationale Partner unterstreicht das anhaltende Engagement, humanitäre Hilfe und soziale Absicherung in der Krise zu gewährleisten.
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