Bolton erklärte Trumps Rhetorik über die Ukraine und Putin.
Der ehemalige Sicherheitsberater des US-Präsidenten, John Bolton, ist der Meinung, dass die Drohungen mit Sanktionen des US-Präsidenten Donald Trump gegen Russland leer sind. Er behauptet, dass Trump versucht, sein 'Balancieren' in Bezug auf die Ukraine und Russland zu zeigen. Bolton betont jedoch, dass sowohl Trump als auch der russische Präsident Wladimir Putin verstehen, dass solche Drohungen keine Auswirkungen haben.
Bolton analysierte Trumps Drohungen und stellte fest, dass das Volumen der russischen Importe in die USA im Jahr 2024 knapp 3 Milliarden Dollar betrug, was im Vergleich zu anderen Ländern eine sehr geringe Summe ist. Er wies auch darauf hin, dass das Importvolumen aus Russland nach dem großflächigen Einmarsch in die Ukraine um 90% gesunken ist. Bolton behauptet, dass daher Zölle sinnlos sind.
Was mögliche neue Sanktionen betrifft, erklärte Bolton, dass Russland bereits Wege gefunden hat, die Beschränkungen zu umgehen, insbesondere die finanziellen. Er schloss, dass Putin gut versteht, dass diese Drohungen leer sind. Erinnert sei daran, dass Trump einen Plan zur schnellen Aufhebung der Energiesanktionen gegen Russland angeordnet hat.
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