Brave1 hat einen Wettbewerb um 150 Millionen Hryvnia ausgeschrieben: Wie man Geld für die Produktion von Munition erhält.
03.09.2025
1326
Journalist
Schostal Oleksandr
03.09.2025
1326
Wettbewerb zur Erweiterung der Munitionsproduktion in der Ukraine
Der erste Vizepremierminister für digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, hat den Start des Wettbewerbs des Verteidigungstechnologie-Clusters Brave1 bekannt gegeben, der darauf abzielt, die Munitionsproduktion in der Ukraine zu erweitern.„Der Ukraine ist es gelungen, innerhalb von zwei Jahren einen privaten Markt für Munition aus dem Nichts zu schaffen. Zusammen mit Brave1 erhielten die Hersteller Unterstützung, Expertise und einen schnellen Zugang an die Front. Über 40 Unternehmen, über 230 kodifizierte Produkte und Hunderte von Tausenden von Zielen wurden zerstört“, sagte der Minister.Fedorov betonte, dass das Gesamtvolumen der Investitionen 150 Millionen Hryvnia erreichen könnte, jedoch nur unter der Bedingung einer Mitfinanzierung von 30 % realisiert wird. Die Wettbewerbsbedingungen bleiben nicht öffentlich, und nur die Hersteller, die bis zum 9. September einen Antrag stellen und die Compliance bestehen sowie eine NDA unterzeichnen, erhalten Details.Im Auswahlprozess werden technische Gutachten, Prüfungen und die Überwachung der Umsetzung durchgeführt. Unternehmen, die eine Finanzierung erhalten, können die Mittel zur Erhöhung der Produktionskapazitäten von Munition nutzen, um den Gegner maximal zu treffen.Diese Initiative zielt darauf ab, private Unternehmen in die Entwicklung der Verteidigungsindustrie einzubeziehen und die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken.Die Entwicklung der Verteidigungsindustrie ist von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung der nationalen Sicherheit, insbesondere in Zeiten moderner Kriege. Der Wettbewerb von Brave1 eröffnet neue Möglichkeiten für Hersteller und Investoren, was nicht nur zur Steigerung der Produktionskapazität, sondern auch zur Erhöhung des technologischen Niveaus der ukrainischen Verteidigungsindustrie beitragen wird.
Lesen Sie auch
- Neue Phase des Drone-Deal-Programms: Gespräch zwischen Selenskyj und Lettlands Präsident
- 15.000 Langstrecken-Artilleriegeschosse: Neue Militärhilfe aus Dänemark für die Ukraine
- Massenabwanderung aus der Krim: Lange Schlangen an der Krim-Brücke Richtung Festland
- Neues Vergütungsmodell der Ukraine: So viel verdienen Infanteristen im Kampfeinsatz
- Milliardenhilfe für die Ukraine: Neue Drohnen vorgestellt und Patriot-Finanzierung gesichert
- 11.000 russische Soldaten vor Kostjantyniwka: Was über die Angriffsversuche bekannt ist

