Nur mit bezahlbaren Wohnungen kehren die Ukrainer zurück: Budanow setzt auf Ausbau des „єОселя“-Programms.
Wohnungsbau als Motor für die Wirtschaftswende
Nach Angaben von Novyny.live: Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kyrylo Budanow, hat die Schaffung von Wohnraum zur zentralen Voraussetzung für die wirtschaftliche Erholung des Landes und die Rückkehr der Bürger erklärt. Er verwies darauf, dass die Initiative „єОселя“ bereits während des Krieges mehr als 24.000 Familien ein Zuhause gegeben hat. Dieser Erfolg zeige den bedeutenden Beitrag des Staates zur Unterstützung der Menschen in der Krise.
„Die Ausweitung von ‚єОселя‘ bedeutet nicht nur ein Dach über dem Kopf für Hunderttausende, sondern ist der direkte Weg zur Wiederbelebung unserer Wirtschaft.“ Kyrylo Budanow
Das Programm zielt nicht nur auf die Bereitstellung von Wohnungen ab, sondern auch darauf, die Voraussetzungen für eine Rückkehr der Ukrainer in ihre Heimat zu schaffen. „Die Menschen kommen nicht ins Nichts zurück. Die Wohnungsfrage ist heute eine Überlebensfrage für den Staat“, betonte der Chef des Präsidialamtes.
Gebündelte Kräfte für den Wiederaufbau
Budanow unterstrich zudem die Notwendigkeit, sich auf wirksame Programme zu konzentrieren. „Der Staat darf seine Mittel nicht auf Dutzende kleiner Projekte verteilen – wir müssen uns auf das konzentrieren, was Ergebnisse bringt“, so seine Forderung. Er hob hervor, dass erschwingliche Hypotheken ein wichtiger Anreiz für jene Bürger seien, die ihren Dienst in der Ukraine fortsetzen wollten. Diese Aussagen spiegeln einen strategischen Ansatz zur Lösung der Wohnungsprobleme während des Krieges und des Wiederaufbaus wider.
Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Regierungsstrategie zur Wiederherstellung der Infrastruktur und zur Rückgewinnung der ins Ausland geflohenen Ukrainer. Die erfolgreiche Umsetzung von „єОселя“ könnte ein entscheidender Schritt zur Stabilisierung der Lage und zur Verbesserung der Lebensqualität der im Land gebliebenen oder zurückkehrenden Menschen sein. Somit hilft das Programm nicht nur bei der Bewältigung der Wohnungsnot, sondern kann langfristig auch das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Experten sehen darin einen Schlüssel, um die Abwanderung zu stoppen und die dringend benötigten Arbeitskräfte im Land zu halten.
Lesen Sie auch
- Größter Gefangenenaustausch seit Monaten: 186 Ukrainer kehren zurück
- 186 Gefangene zurück in der Heimat: Neue Details zum Austausch von Budanow enthüllt
- Gedenktag für ukrainische Kinder: 707 Tote und über 20.000 von Russland verschleppt
- Budanow ruft zum Handeln auf: Das alte Sicherheitssystem ist zusammengebrochen
- Neue Signale aus Kiew: Selenskyj zeigt sich offen für direkte Gespräche mit Putin
- Selenskyj signalisiert Bereitschaft für direkte Gespräche mit Putin

