Was nach Putin kommt: Budanow sagt Chaos in Russland voraus – welche Folgen das für die Ukraine hätte.

Was nach Putin kommt: Budanow sagt Chaos in Russland voraus – welche Folgen das für die Ukraine hätte
Was nach Putin kommt: Budanow sagt Chaos in Russland voraus – welche Folgen das für die Ukraine hätte

So denkt Geheimdienstchef Kyrylo Budanow über ein mögliches Ende der Ära Putin

Nach Angaben von Novyny.live: Der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, Kyrylo Budanow, hat auf dem internationalen Sicherheitsforum ‚Architektur der Sicherheit‘ eine düstere Prognose für Russland abgegeben. Sollte Präsident Wladimir Putin eines Tages abtreten, drohe dem Land ein schweres gesellschaftliches Chaos. Putin regiert Russland seit 1999 – das sind fast 27 Jahre – und wird die Macht nach Budanows Einschätzung nicht freiwillig abgeben.

Bereits jetzt sei die Lage im Land alarmierend, so Budanow.

„Üall herrscht Rückschritt und Niedergang. Man kann das noch eine gewisse Zeit ertragen, aber auf Dauer bringt das nichts Gutes. Und das ist bereits eine Gefahr für die Stabilität des Systems“, warnte er.
In den obersten Machtzirkeln herrsche Panik, die durch Putins Paranoia noch verstärkt werde. Der russische Präsident halte sich aus Angst vor möglichen Umstürzen in abgeschirmten Bunkern in der Region Krasnodar versteckt – ein deutliches Zeichen für seine Unsicherheit.

Militärische Rückschläge und neue Perspektiven für Kiew

Gleichzeitig wies Budanow auf die wachsenden Probleme der russischen Armee im Krieg gegen die Ukraine hin. Die Offensive der Invasoren sei ins Stocken geraten, die monatlichen Verluste lägen bei bis zu 35.000 Soldaten.

„Da sie den Krieg militärisch nicht gewinnen können – und das wissen sie genau –, müssen sie verhandeln“, betonte der Geheimdienstchef.
Für die Ukraine ergeben sich daraus sowohl Chancen als auch Risiken: Ein geschwächtes Russland könnte neue Handlungsspielräume eröffnen, gleichzeitig bleibt die Lage instabil und erfordert ständige Wachsamkeit. Die politische Entwicklung in Moskau wird daher die weitere Dynamik des Konflikts maßgeblich beeinflussen – Kiew muss sich auf verschiedene Szenarien einstellen.


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