Budanow in Davos: Keine schnelle Kriegswende in Sicht.
Auftritt des ukrainischen Präsidentenamtschefs beim Weltwirtschaftsforum
Nach Angaben von TSN.ua: Beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos am 20. Januar 2023 äußerte sich Kyrylo Budanow, der Leiter des Präsidialamtes der Ukraine, zur Friedensfrage im Krieg gegen Russland. Er betonte, dass die Ukraine ihre Anstrengungen für eine friedliche Lösung fortsetzen müsse. Eine Garantie für ein baldiges Ende der Kampfhandlungen könne er jedoch nicht geben.
In seiner Rede stellte Budanow klar, dass das Thema Frieden nach wie vor höchste Priorität habe.
„Man kann nicht sagen, dass garantiert schon morgen Frieden einkehrt“, so seine Einschätzung.Der Erfolg der Friedensbemühungen hänge von vielen Faktoren ab, insbesondere von der Haltung der Russischen Föderation.
„Ob wir in naher Zukunft Erfolg haben werden oder nicht, hängt zu einem großen Teil von der Russischen Föderation ab“, fügte er hinzu.
Ukraine beharrt auf Rolle in Friedensgesprächen
Der Präsidentenamtschef unterstrich die entscheidende Bedeutung der ukrainischen Teilnahme an allen Verhandlungen.
„Dass die Ukraine bei den Gesprächen präsent ist, zeigt die Arbeit unserer Delegation mit der amerikanischen Seite an einem Friedensabkommen“, erklärte Budanow.Sein Land strebe einen gerechten Frieden an, der nur gemeinsam mit internationalen Partnern erreicht werden könne.
„Wir brauchen einen gerechten Frieden, und den kann man nur gemeinsam mit Partnern erreichen“, betonte er.
Zusammenfassend zeichnete Budanow in Davos das Bild einer äußerst komplexen Lage. Die Notwendigkeit, weiter für eine friedliche Beilegung des Konflikts zu arbeiten, stehe außer Frage. Ein schneller Durchbruch sei jedoch nicht absehbar. Die Situation in der Ukraine bleibt damit auch auf internationalen Bühnen ein zentrales und dringliches Thema.
Die Aussagen Budanows machen deutlich, dass trotz aller ukrainischen und internationalen Bemühungen der Ausgang des Krieges weiter ungewiss ist. Die fortgesetzte diplomatische Arbeit und die Einbindung von Verbündeten sind von entscheidender Bedeutung, da der Kurs des Kremls kaum vorhersehbar bleibt. Dies unterstreicht, wie fragil die Aussichten auf Stabilität in der Region derzeit sind.
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