Fördermittel für ukrainische Landwirte: Caritas-Spes Ukraine startet Programm 'FARM'.
Das Förderprogramm 'FARM' für die Landwirtschaft
Nach Angaben von Novyny.live: Die Hilfsorganisation Caritas-Spes Ukraine hat ein neues Projekt initiiert, das Landwirte in Kriegsgebieten finanziell unterstützt. Unter dem Namen 'FARM' vergibt die Organisation Zuschüsse für den landwirtschaftlichen Ausbau in der Barvinkivska-Gemeinde der Region Charkiw. Die Fördersummen liegen zwischen 33.000 und 125.000 Hrywnja.
Bewerben können sich Einwohner folgender Ortschaften:
- Iwanivka
- Dmytriwka
- Mariwka
- Tscherwona Balka
Für eine Teilnahme gelten spezifische Voraussetzungen:
- Erfahrung im Pflanzenbau oder in der Tierhaltung ist erforderlich.
- Maximal 40% der landwirtschaftlichen Erzeugnisse dürfen verkauft werden.
- Es muss Zugang zu einer Landfläche von 0,15 bis 2 Hektar bestehen.
- In den letzten sechs Monaten dürfen keine ähnlichen Zahlungen erhalten worden sein.
- Eine Registrierung als Einzelunternehmer (FOP) schließt eine Teilnahme aus.
Weitere Hilfen von Caritas Ukraine
Zusätzlich plant Caritas Ukraine im März Unterstützungsleistungen in der Dobropilska-Gemeinde der Region Donezk. Diese Hilfe richtet sich an Familien, die in Hochrisikogebieten bis zu 50 Kilometer von der Frontlinie entfernt leben. Besonders schutzbedürftige Personen können Zahlungen in Höhe von 5.000 Hrywnja erhalten. Zudem sind Finanzhilfen von etwa 250 US-Dollar (10.800 Hrywnja) sowie Beihilfen für medizinische Behandlung in Höhe von rund 200 US-Dollar (9.000 Hrywnja) vorgesehen. Solche Programme sind in den frontnahen Regionen oft eine der wenigen verbliebenen Einkommensquellen.
Das 'FARM'-Projekt stellt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der landwirtschaftlichen Basis in der Kriegssituation dar. Es ermöglicht der lokalen Bevölkerung, ihre Betriebe weiterzuführen und die wirtschaftliche Lage vor Ort zu stabilisieren.
Die Einführung von 'FARM' unterstreicht das Engagement von Hilfsorganisationen, ukrainische Gemeinden in einer Zeit zu unterstützen, in der die Landwirtschaft mit enormen Herausforderungen kämpft.
Das Vorhaben dient nicht nur der Nahrungsmittelsicherheit in den Gemeinden, sondern trägt auch zum wirtschaftlichen Wiederaufbau unter Krisenbedingungen bei. Diese Stabilisierung kann langfristig positive Auswirkungen auf die gesamte Region haben.
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