Die Zentralbank der Russischen Föderation hat Szenarien für die Wirtschaft veröffentlicht: Selbst die Basiserwartung verspricht kein Wachstum.
Szenarien für die Entwicklung der russischen Wirtschaft
Nach Angaben von inkorr.com: Die Zentralbank Russlands hat vier wahrscheinliche Szenarien für die wirtschaftliche Entwicklung vorgestellt, von denen keines eine Verbesserung verspricht. Dies wurde von Andrei Kowalenko, dem Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation bei der RNB, berichtet.
Er wies darauf hin, dass selbst in 'der Basisvariante' - mit Ölpreis von 55 Dollar und ohne neue Sanktionen - das Wachstum nur 0,5–1% beträgt.
Im 'Risikoszenario' wird eine offizielle Inflation von über 12% prognostiziert, das BIP könnte um 3,5% fallen, und der nationale Wohlfahrtsfonds könnte bereits im Jahr 2026 erschöpft sein. 'Tatsächlich erkennt Nabiullina an: Wenn der Krieg nicht gestoppt und keine Verhandlungen begonnen werden, wird die russische Wirtschaft zusammenbrechen. Das ist keine Prognose - das ist eine Warnung des Systems an sich selbst', betonte Kowalenko.
Die Analyse, die von der Zentralbank Russlands vorgelegt wurde, zeigt, dass selbst im optimistischsten Szenario für die Wirtschaft des Landes nur ein sehr geringes Wachstum erwartet wird. Die größten Bedrohungen und Probleme im 'Risikoszenario' sind mit steigender Inflation, dem Rückgang des BIP und der Wahrscheinlichkeit des Erschöpfens des nationalen Wohlfahrtsfonds in naher Zukunft verbunden.
Somit zeigen die von der Zentralbank veröffentlichten Daten ernsthafte Risiken für die russische Wirtschaft. Das Fehlen positiver Trends und der Bedarf an dringenden Veränderungen verlangen nach Wegen zur Lösung der bestehenden Probleme, jedoch erschwert die politische Situation diesen Prozess. Ob Russland einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise finden kann, wird die Zeit zeigen.
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