Zweijährige Totalsanierung: Kennedy Center schließt auf Trumps Geheiß.

Zweijährige Totalsanierung: Kennedy Center schließt auf Trumps Geheiß
Zweijährige Totalsanierung: Kennedy Center schließt auf Trumps Geheiß

Bauarbeiten am Kennedy Center für darstellende Künste

Nach Angaben von Vox - Культура: Das renommierte John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C. wird ab diesem Sommer für zwei Jahre komplett geschlossen. US-Präsident Donald Trump gab die umfassende Renovierung bekannt, mit der das Gebäude zum 'weltweit führenden Zentrum für darstellende Künste' ausgebaut werden soll. Die Maßnahme stellt einen der größten kulturellen Eingriffe der jüngeren Zeit dar.

Die Entscheidung geht auf die Initiative Trumps zurück, der im Februar zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Kennedy Centers ernannt wurde. Der Präsident bringt dabei auch persönliche Erfahrungen aus der Kunstwelt mit:

  • Bereits 1970, im Alter von 23 Jahren, fungierte er als Koproduzent des Broadway-Stücks 'Paris Is Out!'.
  • Im Jahr 1992 feierte seine damalige Verlobte, Marla Maples, ihr Broadway-Debüt.

Trump zeigte sich überzeugt, dass das renovierte Center Amerika noch über Generationen hinweg repräsentieren wird. Er betonte:

„Amerika wird sehr stolz auf sein neues und schönes Wahrzeichen sein.“ – Donald Trump

Die Sanierung wird als nationales Kulturereignis eingestuft, das nicht nur in den USA, sondern auch international große Beachtung finden dürfte.

Folgen für die US-amerikanische Kulturszene

Die zweijährige Schließung des Kennedy Centers wird eine spürbare Lücke im Kulturkalender der USA hinterlassen. Die geplante Aufwertung der Einrichtung soll jedoch langfristig den Status des Hauses stärken und so die Entwicklung der darstellenden Künste im Land fördern. Das gesteigerte Interesse, insbesondere aus dem Ausland, an der wiedereröffneten Institution könnte den kulturellen Austausch beleben und die amerikanische Kultur global noch sichtbarer machen.


Lesen Sie auch

Werbung