Kampfhandlungen legen Nahverkehrszüge lahm: Regionale Übersicht der Ausfälle.
Anpassungen im Nahverkehr der Ukraine
Nach Angaben von TSN.ua: In mehreren ukrainischen Regionen kommt es aufgrund der Kampfhandlungen zu Änderungen im Fahrplan der Vorortzüge. Einige Verbindungen wurden komplett gestrichen. Ab dem 13. März entfallen im Gebiet Charkiw unter anderem folgende Züge:
- Nr. 6903 Ljubotyn – Ohulzi
- Nr. 6904 Ohulzi – Charkiw-Passagierbahnhof
Um dennoch eine Beförderung zu ermöglichen, wurden Ersatzverbindungen eingerichtet. Dazu zählen:
- Nr. 6305 Charkiw-Passagierbahnhof – Ohulzi
- Nr. 7012 Poltawa-Piwdenna – Sumy
- Nr. 6318 Mertschyk – Charkiw-Passagierbahnhof
- Nr. 6159 Charkiw-Passagierbahnhof – Mertschyk
- Nr. 6224 Mertschyk – Ljubotyn
- Nr. 6321 Nowa Bawarija – Ohulzi
- Nr. 6914 Ohulzi – Charkiw-Passagierbahnhof
- Nr. 6330 Ohulzi – Ljubotyn
- Nr. 6322 Mertschyk – Charkiw-Passagierbahnhof
Ausfälle in weiteren Landesteilen
In der Oblast Mykolajiw werden vom 14. bis zum 17. März keine Vorortzüge verkehren. Folgende Verbindungen sind betroffen:
- Nr. 6322 Mykolajiw-Wantaschne – Bila Krynyzja
- Nr. 6321 Bila Krynyzja – Mykolajiw-Wantaschne
- Nr. 6324 Mykolajiw-Wantaschne – Apostolowe
- Nr. 6323 Apostolowe – Mykolajiw-Wantaschne
Während dieser Zeit wird auf den Abschnitten Snihuriwka–Mykolajiw und Mykolajiw–Snihuriwka ein Busverkehr eingerichtet.
Ebenfalls ab dem 13. März fallen Züge in der Oblast Dnipropetrowsk aus. Gestrichen wurden:
- Nr. 6538 Krywyj Rih-Holownyj – Werchiwzewe
- Nr. 6415 Werchiwzewe – Krywyj Rih-Holownyj
Als Ersatz wird ab dem 14. März der neue Zug Nr. 6537 Dnipro-Holownyj – Krywyj Rih-Holownyj eingesetzt. Abfahrt ist um 15:12 Uhr, Ankunft um 19:20 Uhr. Ab dem 15. März verkehrt der Zug Nr. 6032 Krywyj Rih-Holownyj – Dnipro-Holownyj mit Abfahrt um 11:55 Uhr und Ankunft um 15:55 Uhr. Zudem starten ab dem 14. März folgende neue Verbindungen:
- Nr. 6489 Krywyj Rih-Holownyj – Tymkowe
- Nr. 6490 Tymkowe – Krywyj Rih-Holownyj
Die anhaltenden Kampfhandlungen beeinträchtigen weiterhin die Verkehrsinfrastruktur des Landes, sodass die Betreiber gezwungen sind, ihre Fahrpläne kurzfristig anzupassen.
Erwähnenswert ist, dass am 8. März eine russische Drohne den Zug ‚Kyjiw–Sumy‘ traf, wobei es keine Verletzten gab. Am 4. März hingegen schlug ein ‚Schahid‘-Flugkörper in einen Personenzug in Mykolajiw ein, wobei ein Zugbegleiter verletzt wurde.
Die Änderungen im Nahverkehr der Ukraine spiegeln die angespannte Lage in den von Kampfhandlungen betroffenen Regionen wider. Die Streichungen von Verbindungen und die Einführung von Ausweichrouten sind eine Reaktion auf die Sicherheitsrisiken während des Konflikts. Positiv ist, dass die Betreiber bemüht sind, die Anbindung aufrechtzuerhalten, doch die Einschränkungen könnten die Mobilität der Bevölkerung und die wirtschaftliche Situation im Land negativ beeinflussen.
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