Grenzstau in der Ukraine am 21. März: Diese Übergänge sind blockiert und das sind die neuen EU-Einreiseregeln.

Grenzstau in der Ukraine am 21. März: Diese Übergänge sind blockiert und das sind die neuen EU-Einreiseregeln
Grenzstau in der Ukraine am 21. März: Diese Übergänge sind blockiert und das sind die neuen EU-Einreiseregeln

Aktuelle Lage an der ukrainischen Grenze

Nach Angaben von Novyny.live: Am 21. März kommt es an mehreren Grenzübergängen der Ukraine zu erheblichen Wartezeiten. Besonders betroffen sind die Strecken in Richtung Polen, Slowakei und Ungarn. Grund dafür ist der stark angestiegene Reiseverkehr von Menschen, die das Land verlassen möchten.

Am Kontrollpunkt „Jahodyn“ ist die Durchreise für Fußgänger komplett eingestellt, auch die Abfertigung von Pkw wurde vorübergehend ausgesetzt. Auch an anderen Übergängen stauen sich die Fahrzeuge:

  • „Ustyluh“: 65 Pkw und 1 Bus;
  • „Hruschiw“: 20 Pkw und 4 Busse;
  • „Krakowez“: 30 Pkw und 3 Busse;
  • „Schehyni“: 40 Pkw und 4 Busse;
  • „Uschhorod“: 10 Pkw und 1 Bus.

Neue Vorschriften für die Einreise in die EU

Seit dem 21. März gelten zudem aktualisierte Bestimmungen für die Einreise in die Europäische Union. Wer jetzt einreisen will, muss eine Gebühr von 20 Euro entrichten und sich vorab im ETIAS-System registrieren. Diese zusätzlichen Hürden könnten die Grenzabfertigung weiter verlangsamen und die ohnehin angespannte Situation verschärfen.

Die Lage an den Grenzen zu Polen, der Slowakei und Ungarn erfordert besondere Aufmerksamkeit, da die langen Warteschlangen Reisepläne erheblich durcheinanderbringen können. Im Gegensatz dazu wurden an den Übergängen zu Rumänien und Moldau bislang keine nennenswerten Staus gemeldet, allerdings kann sich die Situation jederzeit ändern.

Die massiven Fahrzeugansammlungen an den ukrainischen Grenzposten zeigen, wie stark der Wunsch nach Ausreise derzeit ist – bedingt durch wirtschaftliche, soziale oder politische Faktoren. Mit der Einführung der neuen EU-Einreiseregeln, insbesondere der Registrierungs- und Gebührenpflicht, drohen längere Wartezeiten und zusätzliche bürokratische Hürden für Reisende.

Die Entwicklungen an der Grenze sollten genau im Auge behalten werden, da sie die Vorbereitungen vieler Reisender in den kommenden Tagen beeinflussen könnten.


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