Polen verschärft Einreisebedingungen für Ukrainer: Neue Pflichten ab Sommer 2026.
Das ändert sich für Ukrainer bei der Einreise nach Polen
Nach Angaben von Novyny.live: Ab Sommer 2026 gelten für ukrainische Staatsbürger, die nach Polen reisen möchten, strengere Auflagen. Sie müssen dann unter anderem ihre Zahlungsfähigkeit nachweisen, bestimmte Dokumente vorlegen und eine Gebühr für die Grenzüberschreitung entrichten. Konkret bedeutet das: Für einen Aufenthalt von bis zu vier Tagen sind mindestens 300 Zloty (umgerechnet rund 3.600 Griwna) erforderlich. Für jeden weiteren Tag kommen zusätzlich 75 Zloty (etwa 900 Griwna) hinzu.
Neben den finanziellen Hürden müssen Ukrainer künftig auch eine Unterkunftsbestätigung für den Auslandsaufenthalt vorlegen. Zudem ist entweder ein Rückflugticket oder ein Barbetrag von mindestens 200 Zloty (etwa 2.400 Griwna) Pflicht. Ein weiterer wichtiger Punkt: Im vierten Quartal 2026 soll das ETIAS-System eingeführt werden. Die Gebühr dafür beträgt 20 Euro. Mit dieser Genehmigung dürfen sich Reisende bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in EU-Staaten aufhalten.
Was bei Verstößen droht
Wer die neuen Vorschriften nicht einhält, muss mit einer Zurückweisung an der polnischen Grenze rechnen. Zu den häufigsten Ablehnungsgründen zählen:
- nicht genügend Bargeld;
- fehlende Krankenversicherung;
- Mitführen verbotener Waren;
- kein Nachweis über den Reisezweck;
- Verweigerung der Abgabe biometrischer Daten.
Die Einhaltung dieser Regeln ist entscheidend, um Grenzkontrollen zu bestehen und die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Die verschärften Auflagen für Ukrainer zeigen, dass Polen seine Grenzkontrollen ausbaut und mehr Wert auf die Einhaltung migrationsrechtlicher Bestimmungen legt.
Diese Entwicklung könnte die Zahl der Reisenden und Migranten aus der Ukraine spürbar reduzieren, da die neuen finanziellen Anforderungen für manche Bürger eine Hürde darstellen. Die Einführung von ETIAS ist zudem ein weiterer Schritt hin zu einer stärkeren Regulierung der Einreise in EU-Länder – ein Trend, der sich europaweit in der Sicherheits- und Migrationspolitik abzeichnet.
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