Grenzstau zu Polen, Slowakei und Ungarn: Die Lage am 7. Juni.
Grenzübergänge zu Polen, der Slowakei und Ungarn: Aktuelle Lage
Nach Angaben von Novyny.live: Am 7. Juni stauten sich Fahrzeuge an den ukrainischen Grenzübergängen zu Polen, der Slowakei und Ungarn. Die längsten Warteschlangen wurden an der Grenze zu Polen verzeichnet, während die Einreise nach Rumänien und Moldau ohne nennenswerte Behinderungen möglich war.
Am Kontrollpunkt 'Jahodyn' standen zwei Busse, Fußgänger wurden dort nicht abgefertigt. In 'Ustyluh' bildete sich eine Schlange von 80 Pkw, Busse waren keine vorhanden, auch hier keine Fußgängerabfertigung. 'Uhryniv' meldete 65 Pkw und einen Bus, ebenfalls ohne Fußgängerdurchlass.
Details zu den einzelnen Grenzposten
Am Kontrollpunkt 'Rawa-Ruska' gab es hingegen keine Wartezeiten – weder Pkw noch Busse wurden registriert, und Fußgänger durften die Grenze nicht passieren. In 'Hruschiw' standen 40 Pkw in der Schlange, Busse gab es keine, und auch hier kein Fußgängerverkehr. 'Krakowez' verzeichnete 20 Pkw und drei Busse, aber ebenfalls keine Fußgängerabfertigung.
Eine etwas andere Situation herrschte in 'Schehyni': Dort warteten zehn Pkw und sechs Busse, und Fußgänger konnten in beide Richtungen die Grenze überqueren. Alle anderen Kontrollpunkte – darunter 'Malyj Beresnyj', 'Uschhorod', 'Mali Selmenzi', 'Tyssa', 'Dswinkowe', 'Kossyno', 'Luschanka', 'Djakowe', 'Solotwyno', 'Porubne', 'Krasnojilsk' und 'Djakiwzi' – meldeten weder Pkw noch Busse. An diesen Übergängen fand entweder gar keine oder nur eine sehr eingeschränkte Abfertigung statt, insbesondere für Fußgänger.
Zusammengefasst: Die Situation an der ukrainischen Grenze zu den Nachbarländern war am 7. Juni angespannt, vor allem in Richtung Polen, während andere Routen frei passierbar blieben. Besonders Reisende sollten die Lage an den polnischen Übergängen im Auge behalten, da dort mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.
Die derzeitigen Grenzstaus verdeutlichen die wachsende Belastung der Kontrollpunkte, insbesondere auf der Strecke nach Polen. Ursachen könnten saisonale Faktoren wie steigender Reiseverkehr oder wirtschaftliche Gründe sein.
Angesichts der Einschränkungen für Fußgänger und der unterschiedlichen Abfertigungsregeln für Lastwagen sollten Autofahrer mit Verzögerungen rechnen und ihre Fahrten rechtzeitig planen. Eine frühzeitige Routenwahl und die Nutzung weniger frequentierter Übergänge können helfen, Wartezeiten zu vermeiden.
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