Stromausfallzeitpläne bleiben: Ministerium für Energie nennt den Hauptgrund.

Stromausfallzeitpläne bleiben: Ministerium für Energie nennt den Hauptgrund
Stromausfallzeitpläne bleiben: Ministerium für Energie nennt den Hauptgrund

Nach Angaben von ТСН: Trotz der unermüdlichen Bemühungen der Energieträger ist es derzeit unmöglich, die Stromausfallzeitpläne in der Ukraine abzubrechen. Der Hauptgrund dafür sind regelmäßige Angriffe Russlands auf Energieinfrastruktur und die verringerte Kapazität der Stromnetze.

Der amtierende Minister für Energie Artem Nekrasov wies darauf hin, dass die Regierung an einer Lösung arbeitet, die es ermöglichen wird, zusätzliche Stromkapazitäten für Haushaltsverbraucher freizusetzen.

Folgen der Angriffe und aktueller Zustand des Systems

In der Nacht der Beschießung traf der Feind die Regionen Mykolaiv, Zaporizhzhia, Cherkasy, Sumy und Dnipropetrovsk, wodurch mehr als 180.000 Verbraucher ohne Strom blieben. Obwohl die Energiearbeiter die Mehrheit von ihnen schnell wieder mit Strom versorgten, bleibt die Situation in bestimmten Regionen kompliziert. Zum Beispiel sind im Gebiet Odesa aufgrund der Folgen früherer massiver Angriffe noch immer mehr als 12.000 Haushalte ohne Strom, was rund um die Uhr Reparaturarbeiten erfordert.

Neue Reserven und Entwicklung der Erzeugung

Um die Situation zu verbessern, hat das Ministerium für Energie eine Überprüfung der Liste der nicht kritischen Einrichtungen initiiert. Dies wird es ermöglichen, sie in allgemeine Ausfallzeitpläne zu übertragen, wodurch die Umleitung von zusätzlichen 800 MW elektrischer Energie an gewöhnliche Verbraucher ermöglicht wird.

Bis zum Ende des Jahres ist auch die Inbetriebnahme weiterer 300 MW dezentraler Erzeugung geplant. Die Geschäfts- und Privatsektoren spielen in dieser Situation eine wichtige Rolle: Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von etwa 1 GW sind bereits in der Ukraine installiert worden, und der Staat unterstützt solche Initiativen durch bevorzugte Kredite.

Der Energieexperte Mykhailo Gonchar warnte, dass sich die Situation im Energiesystem mit dem Einsetzen der Kälte aufgrund des gestiegenen Verbrauchs und schwerer Schäden an Hochspannungstransformatoren verschlechtern könnte. Er wies auch darauf hin, dass neue Angriffe auf Wärmewirtschaft und Kraftwerke, Wasserwerke, Eisenbahnen und andere Verkehrsinfrastruktur möglich sind.

Somit bleibt die Situation im Energiesektor kritisch. Angesichts der ständigen Bedrohungen des Aggressors und der verringerten technischen Bereitschaft der Netze muss die Regierung und die Energiegemeinschaft noch eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, um die Stromversorgung zu verbessern und die Folgen von Ausfällen für die Bevölkerung zu reduzieren. Die Unterstützung von Unternehmen und die Implementierung neuer Technologien könnten ebenfalls entscheidend sein, um das Energiesystem der Ukraine im Krieg zu stabilisieren.


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