Ukrainische Getreidepreise im Aufwind: Exportgeschäfte boomen.
Frost und Wetterkapriolen treiben die Preise
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine steigen die Preise für Gerste und Mais deutlich an. Verantwortlich dafür sind Frostperioden und unbeständige Wetterbedingungen. Diese Entwicklung befeuert derzeit die Exportgeschäfte der Händler. Aktuell werden für eine Tonne Gerste in den Häfen zwischen 10.800 und 11.000 Hrywnja gefordert. Bei Mais liegt der Preis pro Tonne bei 212 US-Dollar, was umgerechnet mehr als 9.000 Hrywnja entspricht.
Exportdynamik bei Gerste zeigt Veränderungen
Der Export von Gerste aus der Ukraine verläuft weiterhin rege. Bis zum 1. Februar 2026 wurden bereits 1,3 Millionen Tonnen ausgeführt. Dieser Wert liegt jedoch deutlich unter dem Vorjahresniveau: Im gleichen Zeitraum 2024 wurden noch über 2 Millionen Tonnen Gerste exportiert. Das aktuelle Exportpotenzial für Gerste wird auf 1 bis 1,2 Millionen Tonnen geschätzt. Diese Zahlen verdeutlichen die Volatilität des Agrarmarktes.
Auch andere Agrarprodukte verzeichnen hohe Preise:
- Eine Tonne Raps kostete Anfang Februar 25.000 Hrywnja.
Die steigenden Preise bei Gerste und Mais sowie die rege Exporttätigkeit sind klare Indikatoren für einen sich wandelnden ukrainischen Agrarmarkt.
Die Preisentwicklung könnte sich erheblich auf den Agrarsektor auswirken und die Einkommen der Landwirte sowie die Wirtschaftslage beeinflussen. Die starke Exportnachfrage unterstreicht die internationale Wertschätzung für ukrainische Agrarprodukte und festigt die Position des Landes als wichtigen globalen Akteur. Gleichwohl bleiben unberechenbare Wetterbedingungen ein ständiges Risiko für die künftige Ernteproduktivität in der Region.
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