Treibstoffpreise in der Ukraine explodieren: Diesel könnte auf 90 Hrywnja pro Liter klettern.
Kraftstoffkosten in der Ukraine steigen rasant an
Nach Angaben von Novyny.live: Am 20. März 2023 verzeichnen die ukrainischen Städte Kiew, Charkiw und Lemberg deutliche Preissprünge bei Benzin, Diesel und Autogas. Laut aktuellen Erhebungen kostet Super A-95+ im Schnitt 74,04 Hrywnja pro Liter, Normalbenzin A-92 liegt bei 66,27 Hrywnja, Diesel bei 79,16 Hrywnja und Autogas bei 44,12 Hrywnja pro Liter. Die Teuerung trifft vor allem Großstädte, wo die Nachfrage hoch ist.
Preise in den Metropolen im Detail
In der Region Kiew sehen die Kraftstoffpreise am 20. März wie folgt aus:
- A-95+ – 74,18 Hrywnja pro Liter
- A-95 – 70,68 Hrywnja pro Liter
- A-92 – 68,14 Hrywnja pro Liter
- Diesel – 79,49 Hrywnja pro Liter
- Autogas – 43,73 Hrywnja pro Liter
In Charkiw gelten diese Werte:
- A-95+ – 73,48 Hrywnja pro Liter
- A-95 – 69,83 Hrywnja pro Liter
- A-92 – 65,97 Hrywnja pro Liter
- Diesel – 78,12 Hrywnja pro Liter
- Autogas – 43,97 Hrywnja pro Liter
In Lemberg sieht die Lage so aus:
- A-95+ – 74,14 Hrywnja pro Liter
- A-95 – 70,97 Hrywnja pro Liter
- A-92 – 65,99 Hrywnja pro Liter
- Diesel – 79,85 Hrywnja pro Liter
- Autogas – 44,28 Hrywnja pro Liter
An der Rohstoffbörse ICE überschritt der Dieselpreis die Marke von 1300 US-Dollar pro Tonne. Serhij Kujun, Leiter der Beratungsgruppe A-95, rechnet damit, dass Diesel schon in Kürze 90 Hrywnja pro Liter kosten könnte. Er erklärte:
„Diesel könnte bereits in der nächsten Woche auf 90 Hrywnja pro Liter steigen.“ – Serhij Kujun
Zudem spekuliert der Finanzexperte Oleksij Kuschtsch, dass die Spritpreise in der Ukraine sogar die 100-Hrywnja-Marke erreichen könnten.
Die Verteuerung von Treibstoff bereitet den Verbrauchern Sorgen, da sie direkt die Preise für Waren und Dienstleistungen im Land beeinflussen kann. Angesichts der Turbulenzen an den globalen Märkten beobachten die Ukrainer die Entwicklung auf dem Kraftstoffmarkt genau.
Der Preisanstieg in der Ukraine ist nicht nur auf interne wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen, sondern auch auf weltweite Schwankungen bei Energiepreisen. Analysten zufolge sollten sich die Verbraucher auf weitere Preissteigerungen einstellen, die das Haushaltsbudget stark belasten könnten. Höhere Transportkosten würden zudem die Preise für viele Alltagsgüter nach oben treiben und die ohnehin schwierige Wirtschaftslage vieler Ukrainer weiter verschärfen.
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