Treibstoffpreise in der Ukraine weiterhin auf hohem Niveau – aktuelle Kosten am 9. März.
Die aktuelle Treibstoffsituation in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Die Preise für Kraftstoffe in der Ukraine verharren auch am 9. März 2026 auf einem hohen Niveau. Als Hauptgründe für die anhaltend hohen Kosten gelten der Krieg im Nahen Osten und die anhaltende Instabilität auf den globalen Märkten. Diese Faktoren treiben die Preise seit Monaten.
In der Region Kiew kostet ein Liter Benzin der Sorte '95' mindestens 65,25 UAH. Die Premium-Variante 'A 95+' ist für 69,99 UAH pro Liter erhältlich. Diesel wird in dem Gebiet ab 67,25 UAH gehandelt, Autogas (LPG) ab 36,99 UAH je Liter.
In Lwiw bewegen sich die Preise für '95er'-Benzin zwischen 65,99 und 70,99 UAH, für 'A 95+' zwischen 70,90 und 73,99 UAH. In Charkiw ist 'A 95'-Benzin bereits ab 63,90 UAH zu haben, 'A 95+' ab 66,98 UAH. Die Sorte 'A 92' kostet dort ab 63,99 UAH, Diesel ab 63,90 UAH und Autogas ab 37,78 UAH pro Liter.
Durchschnittspreise und düstere Prognosen
Die landesweiten Durchschnittspreise vom 8. März zeigen folgendes Bild:
- 'A 95+' - 72,31 UAH
- 'A 95' - 68,37 UAH
- 'A 92' - 65,80 UAH
- Diesel - 69,10 UAH
- Autogas - 40,33 UAH
Seit Beginn des Nahost-Konflikts sind die Preise für Benzin und Diesel um etwa 5 bis 10 UAH pro Liter gestiegen.
„Oleksiy Kushch prognostiziert eine Verteuerung auf bis zu 100 Hrywnja pro Liter.“
Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg. So warnt etwa Nina Yuzhanina, dass der Benzinpreis sogar auf 150 UAH klettern könnte. Diese Aussichten bereiten Verbrauchern große Sorgen, die bereits jetzt unter den stetig steigenden Kraftstoffkosten leiden.
Die Preisspirale in der Ukraine ist eine direkte Folge globaler Wirtschaftsfaktoren. Die Konflikte im Nahen Osten beeinflussen die weltweiten Ölmärkte und damit auch die heimischen Tankstellen. Höhere Treibstoffkosten belasten nicht nur Autofahrer, sondern treiben über erhöhte Transportkosten langfristig auch die Preise für Waren und Dienstleistungen in die Höhe. Fachleute betonen daher die Notwendigkeit, die Lage genau zu beobachten und staatliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Abhängigkeit von externen Schocks zu verringern.
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