Markt 'Tscheremuschki' in Odessa: So teuer sind Gemüse, Obst und Milchprodukte jetzt.
Preisanstieg auf dem Markt 'Tscheremuschki'
Nach Angaben von Novyny.live: Auf dem Odessaer Markt 'Tscheremuschki' sind die Preise für viele Lebensmittel deutlich gestiegen. Händler führen dies auf den schwankenden Dollarkurs und höhere Treibstoffkosten zurück. Sie erwarten, dass vor allem importiertes Obst und Gemüse aus Gewächshäusern weiter teurer werden, was die Haushaltskassen der Verbraucher spürbar belastet. Märkte wie dieser sind ein wichtiger Indikator für die allgemeine Preisentwicklung im Land.
Aktuelle Preise im Überblick
Bei Gemüse müssen Kunden tief in die Tasche greifen:
- Tomaten: 150 bis 450 UAH pro Kilogramm
- Zucchini: 230 UAH pro Kilogramm
- Paprika: 250 UAH
- Kapia-Paprika: etwa 200 UAH
- Blumenkohl: 200 UAH pro Kilogramm
Auch die Obstpreise zeigen nach oben:
- Trauben aus Moldau: 80 UAH pro Kilogramm
- Bananen: 100 UAH
- Zitronen: 150 UAH
- Grapefruits: 130 UAH
- Kiwi: 150 UAH
- Mandarinen aus der Türkei: 120 UAH
- Mandarinen aus Israel: 230 UAH
- Mandarinen aus Spanien: 200 UAH
Ebenfalls gestiegen sind die Preise für Milchprodukte. So kostet Butter aktuell 500 UAH pro Kilogramm. Die Verkäuferin Tetjana erklärt:
„Butter gibt es bei uns jetzt für 500 Hrywnja das Kilo. Vorher waren es 600.“
Für Käse gelten folgende Preise:
- Magerer Käse: 120 UAH
- Käse mit mittlerem Fettgehalt: 150 UAH
- Fettreicher Käse: 220-230 UAH
- Schafskäse (Brynza): 280-300 UAH
- Suluguni: 280 UAH pro Kilogramm
Honig ist ebenfalls teurer geworden. Akazienhonig aus dem Jahr 2024 kostet 350 UAH für einen halben Liter und 700 UAH pro Liter. Maibonig ist für 200 UAH erhältlich, Linden- und Buchweizenhonig jeweils für 250 UAH. Kräuterhonig kann man für 150 UAH kaufen.
Insgesamt ist der Preisanstieg auf dem Markt 'Tscheremuschki' das Ergebnis verschiedener wirtschaftlicher Faktoren, darunter Währungsschwankungen und höhere Produktionskosten. Verbraucher spüren die Veränderungen bereits deutlich. Die Händler rechnen damit, dass importierte Früchte und Gewächshausgemüse in naher Zukunft noch mehr kosten werden.
Die Entwicklung auf diesem Odessaer Markt spiegelt einen landesweiten Trend wider. Schwankende Wechselkurse und Energiekosten wirken sich unmittelbar auf die Preisgestaltung aus. Verbraucher, deren Budget bereits jetzt belastet ist, müssen ihre Ausgaben für Lebensmittel möglicherweise neu kalkulieren. Die anhaltende Verteuerung importierter Waren gibt Anlass zur Sorge und könnte langfristige Folgen für die Nachfrage und die Stabilität des Marktes haben.
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