Inflation in der Ukraine im Januar: Experten gehen in den Prognosen von 0,5% bis 1,5% auseinander.

Inflation in der Ukraine im Januar: Experten gehen in den Prognosen von 0,5% bis 1,5% auseinander
Inflation in der Ukraine im Januar: Experten gehen in den Prognosen von 0,5% bis 1,5% auseinander

Nach Angaben von ТСН: Nach den Neujahrsfeiertagen interessieren sich die Ukrainer normalerweise dafür, wie sich die Preise in den Geschäften verändert haben. Ökonomen haben unterschiedliche Meinungen zur Januar-Inflation: Die Prognosen schwanken zwischen optimistischen 0,5% und besorgniserregenden 1,5%.

Szenario Nr. 1: ruhiger Januar

Der Ökonom Oleg Pendzin ist der Meinung, dass die Inflation gering bleiben wird (etwa 0,5%). Seiner Meinung nach liegt der Hauptgrund darin, dass die Verbrauchernachfrage stark gesunken ist, da die Menschen nach den Feiertagen weniger Geld haben, was die Händler dazu zwingt, die Preise stabil zu halten.

Was nicht teurer wird:

  • Lebensmittel: Milch, Joghurt, frisches Fleisch, lebende Fische.

  • Importierte Gemüse: Gurken, Tomaten und Paprika, deren Preise bereits auf einem Höchststand sind.

  • Zitrusfrüchte und Eier: Das Angebot auf dem Markt ist derzeit ausreichend.

Was teurer werden könnte:

  • Gemüse und Äpfel: Landwirte ohne beheizte Lager verkaufen bereits die Restbestände, während professionelle Lagerstätten mit höheren Lagerkosten konfrontiert sind.

  • Brot: Aufgrund der allmählichen Steigerung der Produktionskosten.

Szenario Nr. 2: Inflationssprung

Analytiker Andriy Shevchishin hat eine pessimistischere Prognose und erwartet einen Anstieg der Inflation auf 1,5%. Laut seinen Aussagen könnte die Stabilität der Preise für Lebensmittel durch andere bedeutende Faktoren beeinträchtigt werden.

Hauptfaktoren für den Anstieg der Preise:

  1. Mehr Geld in der Bevölkerung: Ab dem 1. Januar steigen die Mindestlöhne und Renten, sowie die Gehälter der Staatsangestellten, was die Unternehmen anregt, die Preise zu erhöhen.

  2. Steuerdruck: Die jährliche geplante Erhöhung der Steuern auf Alkohol, Tabak und Kraftstoffe wird sich sofort auf die Einzelhandelspreise auswirken.

  3. „Generatoraufschrift“: Aufgrund von Stromausfällen berücksichtigt das Unternehmen die Kosten für Kraftstoff für Generatoren in den Warenpreisen, was die Inflation um 0,1–0,2% erhöhen kann.

Anstatt die Januar-Inflation als eindeutig festgelegt zu betrachten, betonen Ökonomen verschiedene Faktoren, die den Verbrauchermarkt beeinflussen können. Während einige Experten optimistisch eingestellt sind, prognostizieren andere einen signifikanten Anstieg der Preise. Die Zeit wird zeigen, ob es gelingt, die Inflation auf dem gewünschten Niveau zu halten oder ob dies ein ernstes Problem für die Ukrainer im neuen Jahr sein wird.


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