Die Ukraine weist Budapest 2.0 zurück: Warum neue Sicherheitsgarantien ohne NATO nicht funktionieren werden.

Die Ukraine weist Budapest 2.0 zurück: Warum neue Sicherheitsgarantien ohne NATO nicht funktionieren werden
Die Ukraine weist Budapest 2.0 zurück: Warum neue Sicherheitsgarantien ohne NATO nicht funktionieren werden

Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine lehnt neue Vorschläge für Sicherheitsgarantien ohne NATO-Mitgliedschaft ab. Sie werden als Wiederholung des Budapester Memorandums wahrgenommen, das sich nicht bewährt hat. Kiew verlangt einen klaren Aktionsplan und konkrete Schutzmechanismen im Falle eines neuen Angriffs.

Bedarf an konkreten Maßnahmen

Der Politologe betont, dass 'der Friedensplan von Europa und den USA darauf abzielt, die Ängste der Ukraine bezüglich eines möglichen Angriffs zu beruhigen. Man muss uns nicht beruhigen – besser wäre es, wenn ihr alle so ruhig seid wie wir nach 4 Jahren Krieg. Wenn es um Beruhigung geht, sind das Fassaden, und wir brauchen keine Fassaden.'

Kiew verlangt Konkretheit: Wie viele Flugzeuge werden als Antwort auf einen Angriff bereitgestellt, wie werden die Lufträume gesperrt, welche Waffensysteme werden aktiviert und wo werden Schutzräume für F-16 eingerichtet?

Situation mit dem Budapester Memorandum

Die Situation mit dem Budapester Memorandum wiederholt sich, als der Ukraine Garantien gegeben wurden, die nicht funktionierten, und infolgedessen musste das Land um Hilfe von der Welt bitten. Nun sieht es sich erneut mit 'Budapest 2.0' konfrontiert – Versprechungen ohne klare Handlungsmechanismen.

Der Politologe unterstreicht: 'Wenn man einen Artikel 5-Äquivalent anbietet, aber nicht in die NATO aufnimmt – ist es zweifelhaft, ob das funktionieren wird. Selbst die baltischen Staaten und Finnland, die bereits im Bündnis sind, haben Zweifel am tatsächlichen Schutz. Für die Ukraine gibt es keine Konkretheit.'

Transparente Schutzmechanismen

Die Ukraine besteht auf transparenten und verständlichen Schutzmechanismen, die Sicherheit im Falle eines neuen Angriffs aus Russland garantieren. Das Land lehnt 'fassadenartige' Versprechungen ab und wünscht sich einen klaren Aktionsplan seitens des Westens mit konkreten militärischen und defensiven Maßnahmen.

Präsident Wladimir Selenskij erklärte in seiner Videobotschaft zuvor, dass 'Russland das nächste Jahr als Jahr der Fortsetzung großangelegter Kampfhandlungen betrachtet'. Die Signale, die derzeit aus Moskau kommen, deuten auf einen Mangel an echtem Friedenswillen hin.

In diesem Kontext ist es wichtig zu verstehen, dass die Ukraine nicht nur Versprechungen hören, sondern auch konkrete Garantien erhalten muss, die ihre Sicherheit gewährleisten. Angesichts der aktuellen Bedrohung strebt Kiew den Dialog und praktische Unterstützung von internationalen Partnern an, die die Risiken verstehen, die aus der Aggression Russlands resultieren.


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