Nachrücker für verstorbenen Abgeordneten: ZWK ernennt Serhij Karabuta zum Parlamentsmitglied.
Serhij Karabuta rückt ins Parlament nach
Nach Angaben von TSN.ua: Die Zentrale Wahlkommission (ZWK) hat Serhij Karabuta zum neuen Volksabgeordneten der Ukraine bestimmt. Er folgt auf Oleksandr Kabanow, der am 14. Januar verstorben ist. Kabanow war 2019 über die Liste der Partei 'Diener des Volkes' auf Platz 132 ins Parlament eingezogen. Gemäß der gesetzlichen Regelung erhält nun der nächste verfügbare Kandidat aus derselben Liste, Serhij Karabuta (Listenplatz 156), das Mandat. Dieses Nachrückverfahren ist im ukrainischen Wahlrecht für den Fall eines freigewordenen Listenmandats vorgesehen.
Wer ist der neue Abgeordnete Serhij Karabuta?
Serhij Karabuta wurde am 3. Januar 1983 in Kiew geboren. Sein Studium im Fach 'Management' schloss er 2006 am Tourismusinstitut der Föderation der ukrainischen Gewerkschaften ab. Im Anschluss war er Mitgründer und Direktor des Reiseunternehmens 'Tropikana Travel' LLC. Bei der Parlamentswahl 2019 kandidierte er bereits erfolglos für die Partei 'Diener des Volkes' – als parteiloser Kandidat auf Listenplatz 156.
Das formale Prozedere sieht nun vor, dass Karabuta innerhalb von 20 Tagen die erforderlichen Unterlagen bei der Wahlkommission einreicht. Die ZWK muss dann innerhalb von fünf Tagen über seine offizielle Registrierung entscheiden. Nach dieser Registrierung und der Ablegung des Amtseids im Plenarsaal der Werchowna Rada wird Serhij Karabuta offiziell sein Mandat antreten. Der verstorbene Oleksandr Kabanow wurde 52 Jahre alt. Das von ihm hinterlassene vakante Parlamentsmandat geht somit an den Nachrücker.
Der Wechsel im Abgeordnetenbüro unterstreicht die Dynamik des politischen Alltags in der Ukraine. Für Karabuta bedeutet dies eine zweite Chance, nach seinem gescheiterten Wahlantritt 2019 nun doch parlamentarische Erfahrungen zu sammeln. Sein beruflicher Hintergrund im Tourismusmanagement könnte dabei neue Perspektiven in die parlamentarische Arbeit einbringen. Der Vorgang zeigt zudem, wie wichtig die personelle Reserve auf den Parteilisten für die Kontinuität der parlamentarischen Arbeit ist.
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