Neues Gesetz zur Rente für Binnenvertriebene: Das ändert sich für ukrainische Umsiedler.
Ukraine verabschiedet neues Gesetz für Binnenvertriebene
Nach Angaben von Novyny.live: Die Werchowna Rada der Ukraine hat einen neuen Rechtsakt verabschiedet, der die Rentenzahlungen für Binnenvertriebene (VPO) regelt. Das Parlament stimmte dem Gesetzesentwurf Nr. 12301 zu, der die finanzielle Lage der Umsiedler verbessern soll. Unterzeichnet wurde das Gesetz am 3. Juli 2026 von Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk. Es tritt drei Monate nach seiner offiziellen Veröffentlichung in Kraft.
Finanzielle Hilfen im Überblick
Mit den neuen Regelungen entfallen für Binnenvertriebene besondere Hürden beim Bezug ihrer Rente. Zusätzlich stockt der Staat die Unterstützung für die verletzlichsten Gruppen unter den Umsiedlern auf. Konkret bedeutet das:
- Erwachsene Binnenvertriebene erhalten monatlich 2000 Griwna.
- Familien mit Kindern sowie Menschen mit Behinderung bekommen 3000 Griwna pro Monat.
Diese finanzielle Hilfe ist auf maximal 30 Monate ab dem Zeitpunkt der Beantragung befristet. Der Gesetzgeber erhofft sich davon eine spürbare Entlastung für die Betroffenen.
Die Verabschiedung dieses Gesetzes unterstreicht das wachsende Engagement des Staates für die Belange der Binnenvertriebenen – insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges und seiner Folgen für die Bevölkerung.
Dank der Neuregelung können Binnenvertriebene ihre Rente künftig ohne zusätzliche Auflagen beziehen. Das soll ihre soziale Lage nachhaltig verbessern. Die Reform ist ein wichtiger Schritt, um diese besonders schutzbedürftige Gruppe in einer Zeit großer Herausforderungen gezielt zu unterstützen. Die neuen Mechanismen könnten vielen Ukrainern, die in schwierigen Verhältnissen leben, den Alltag erleichtern und ihre gesellschaftliche Integration fördern.
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