Eine Krim-Bewohnerin schafft in Lwiw einen Ort der Erinnerung.
Der Tag des Widerstands der Krim
Nach Angaben von UATV: Am 26. Februar wird der Tag des Widerstands der Krim gegen die russische Besatzung begangen. Dieser Tag hat eine besondere Bedeutung für die Menschen von der Halbinsel, denn am 26. Februar 2014 gingen Tausende auf die Straße, um gegen das Eindringen russischer Truppen in die Krim zu protestieren. Er ist zu einem Symbol des Kampfes für die Freiheit und die territoriale Integrität der Ukraine geworden. Dieser Widerstandstag erinnert an die fortwährende illegale Annexion der Halbinsel.
Die Geschichte von Oksana Novikova
Oksana Novikova, die 38 Jahre auf der Krim lebte, gehört zu denen, die durch die Besatzung ihre Heimat verloren. Im März 2014 entschied sich ihre Familie, die Krim zu verlassen und nach Lwiw umzusiedeln.
„Wir fuhren an einem Freitag nach dem Mittagessen über den Grenzübergang 'Tschaplynka' ab“, erinnert sich Oksana an ihre Ausreise.Nach der Umsiedlung eröffnete Oksana mit ihrer Familie in Lwiw ein Café-Netzwerk namens 'Hausbäckerei Krim', in dem sie versuchen, die Erinnerung an ihre Heimat wachzuhalten.
Oksana betont in ihren Aussagen, wie wichtig die Krim für ihre Persönlichkeit und kulturelle Identität ist:
„Die Krim ist ein einzigartiges Gebiet.“Sie stellt fest, dass ihre Familie zwar bereits Teil der Gemeinschaft in Lwiw geworden ist, Freunde hat und soziale Projekte betreibt, der Wunsch nach Hause zurückzukehren aber bleibt: „Aber ich will nach Hause.“ Diese Worte spiegeln nicht nur ihr persönliches Empfinden wider, sondern auch die Gefühle vieler Krim-Bewohner, die aufgrund der militärischen Aggression ihre Heimat verlassen mussten.
Der Tag des Widerstands der Krim mahnt an die Bedeutung des Schutzes der Menschenrechte und der territorialen Integrität der Ukraine. Er erinnert auch an die Opfer, die Tausende Menschen im Kampf für ihre Freiheit bringen mussten. Oksana Novikova mit ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Besatzung das Leben der Krim-Bewohner verändert hat, die weiterhin nach Wegen suchen, ihre Identität und die Erinnerung an die Heimat zu bewahren.
Dieses Datum markiert nicht nur einen historischen Moment, sondern unterstreicht auch die anhaltenden Folgen der Besatzung für die Menschen von der Krim. Sie müssen sich unter neuen Bedingungen zurechtfinden und gleichzeitig die Verbindung zu ihrer Heimat bewahren. Viele Krim-Bewohner wie Oksana kämpfen weiter für die Anerkennung ihrer Rechte und Identität, was den Tag des Widerstands der Krim zu einem wichtigen Symbol nicht nur für sie, sondern für die gesamte Ukraine macht.
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