40 Milliarden für die Armee: Abgeordnete fordern Nachbesserungen am Haushalt 2026.
Vorstoß der Fraktion 'Europäische Solidarität'
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Abgeordneten der Partei 'Europäische Solidarität' drängen auf Änderungen am Staatshaushalt für das Jahr 2026. Sie verlangen, dass 40 Milliarden Griwna wieder dem Verteidigungsministerium zugewiesen werden, um Waffen zu beschaffen. Zudem betonen sie, dass der Reservefonds strenger reguliert werden müsse: Diese Gelder sollten ausschließlich für die Bewältigung von Kriegsfolgen und Notlagen reserviert sein.
Die Regierung hat eine Anordnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht umgesetzt, die eine Erhöhung der Soldzahlungen für die ukrainischen Streitkräfte von 250.000 auf 400.000 Griwna vorsah. Aus diesem Grund sehen die Abgeordneten dringenden Handlungsbedarf, um zusätzliche Mittel für das Militär zu erschließen. Bislang wurden weitere 7 Milliarden Griwna aufgetan, die in die Besoldung und reale Ausgaben der Streitkräfte fließen sollen. Bereits eingeplant sind im Haushalt 4 Milliarden Griwna für das Programm 'Tausenderschlag'.
Forderungen der Abgeordneten
Darüber hinaus schlagen die Parlamentarier vor, den Anteil der Militärsteuer auf das Einkommen natürlicher Personen (PIT) für die Brigaden auf 20 Prozent anzuheben. Der Vorsitzende der 'Europäischen Solidarität', Petro Poroschenko, stellte klar:
„Diese Ungerechtigkeit werden wir umgehend beseitigen“, sagte er und unterstrich, wie wichtig die Umsetzung dieser Korrekturen für die Unterstützung der Armee und die Deckung ihres Bedarfs sei.
Die Initiative der Abgeordneten von 'Europäischer Solidarität' spiegelt die aktuellen Herausforderungen wider, vor denen die Ukraine im militärischen Bereich steht, sowie die Notwendigkeit einer angemessenen Finanzierung der Streitkräfte. Angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen und der steigenden Verteidigungsausgaben gewinnt die Frage der Armeefinanzierung für den Staat zunehmend an Bedeutung. Die Debatte über die vorgeschlagenen Änderungen könnte die Haushaltsprioritäten des Landes in Kriegszeiten maßgeblich beeinflussen.
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