Drei neue Funktionen für das Portal "Dija": Personalreservierung, Steuererleichterungen und Provider-Karte.
Frische digitale Angebote auf dem Staatsportal
Nach Angaben von TSN.ua: Das Ministerium für digitale Transformation erweitert das Portal "Dija" um drei praktische Dienste. Diese sollen Verwaltungsabläufe für Unternehmen optimieren und Bürgerinnen und Bürger im Krisenfall mit wichtigen Informationen versorgen. Konkret geht es um eine vereinfachte Personalreservierung, die Automatisierung von Steuervergünstigungen und eine interaktive Karte mit Internetanbietern für den Fall von Stromausfällen.
Bis Ende März 2026 wird ein neues Tool zur Personalfreistellung für bis zu 45 Tage verfügbar sein. Unternehmensleitungen können damit bestehende Reservierungen für ganze Mitarbeitergruppen verlängern, was interne Prozesse deutlich vereinfacht.
Parallel startet der Dienst "Steuererklärung zu Vermögen und Einkünften". Das System ruft automatisch Daten zu Einkommen, Besitz und bereits gezahlten Steuern ab und entlastet so Bürger bei der Steuererklärung erheblich. Zudem wird ein vereinfachter Ablauf für den Bezug von Steuervergünstigungen eingeführt, der die persönliche Finanzplanung unterstützt.
Interaktive Karte für Internetzugang in der Krise
Ein weiteres wichtiges Update ist die "Provider-Karte", die in zwei Schritten realisiert wird. Zunächst tragen die Anbieter selbst die Adressen ein, an denen ihre Netze mit der modernen xPON-Technologie ausgestattet sind. In der zweiten Phase können Nutzer der App diese Standorte dann auf einer Karte sehen. Im Falle eines Blackouts lässt sich so schnell ein verfügbarer Internetzugang finden. Diese Maßnahme ist eine direkte Reaktion auf die gestiegene Bedeutung von Kommunikationsnetzen in Notsituationen.
Die stellvertretende Ministerin für digitale Transformation, Valerija Kowal, gab Einzelheiten zu den geplanten Neuerungen bekannt.
Alle neuen Services zielen darauf ab, die Interaktion von Bürgern und Unternehmen mit staatlichen Dienstleistungen komfortabler und effizienter zu gestalten.
Die Erweiterungen sind Teil der Strategie des Ministeriums, Verwaltungsvorgänge zu verschlanken und die Transparenz im Staat-Bürger-Verhältnis zu erhöhen. Angesichts aktueller Herausforderungen wie möglicher Stromausfälle können solche digitalen Lösungen den Zugang zu lebenswichtigen Informationen und Dienstleistungen sichern und so zur gesellschaftlichen Resilienz beitragen. Die Neuerungen sollen das Vertrauen in digitale Behördendienste stärken und unternehmerische Initiativen fördern.
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