Die 18-jährige Marta floh aus dem besetzten Donetsk: der Weg zur Rettung über Russland.

Die 18-jährige Marta floh aus dem besetzten Donetsk: der Weg zur Rettung über Russland
Die 18-jährige Marta floh aus dem besetzten Donetsk: der Weg zur Rettung über Russland

Leben unter Besatzung: die Geschichte von Marta

Nach Angaben von inkorr.com: Als die russische Aggression 2014 im Donbass begann, war Marta erst sieben Jahre alt. Um dem Krieg in Mariupol zu entkommen, zog ihre Familie nach Donetsk, wo bereits eine prorussische Besatzung herrschte. Über elf Jahre lang musste das Mädchen sich verstecken und riskierte dabei ihr Leben.

Marta erinnert sich, wie sie 2014 in Donetsk von einem russischen Propagandaplakat beeindruckt war, auf dem stand: 'Donetsk gehört immer zu Russland, wir sind ein Volk'. Was ihre Familie betrifft, so glaubten die Eltern des Mädchens nach dem Krieg an die russischen Narrative, was zu Streitigkeiten in der Familie führte. Jetzt lebt Marta mit ihrer Tante in Kiew, erhält medizinische Behandlung im Krankenhaus und träumt davon, an einer Universität aufgenommen zu werden, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für die Ukraine.

Nach Martas Worten: 'Donetsk, die Stadt, in der ich geboren wurde, hat sich in Nordkorea verwandelt. Und Kiew ist die Stadt, die mich gerettet hat'.

Nach Beginn des Krieges beschloss Marta zu fliehen. Sie lernte die ukrainische Sprache und nahm Kontakt zu ihrer Tante in Kiew auf. An ihrem 18. Geburtstag verließ sie Donetsk und ging über Rostow in Russland nach Kiew, wo sie Hilfe von der Organisation 'Helping to Leave' erhielt.

An der Grenze zwischen Belarus und der Ukraine konnte Marta nicht einreisen, da ihr die Dokumente fehlten, und so musste sie nach Minsk zurückkehren, während alle Unterlagen in Bearbeitung waren.

Leider stehen die besetzten Städte im Donbass, darunter Donetsk und Makiivka, vor einer Wasserkrise, die ernsthafte hygienische Probleme und mögliche Epidemien verursachen kann. Momentan wird das Reservoir in Mariupol abgelassen und die städtische Umwelt in Donetsk verschlechtert sich.

Die lehrreiche Geschichte von Marta erzählt von den schweren Prüfungen des Lebens unter Besatzung. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut halfen ihr, sich selbst zu retten und eine neue Chance auf eine Zukunft an einem sicheren Ort zu erhalten.

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