Wie Dmytro Rasumkow Milliarden aus dem Staatshaushalt lenkt.

Wie Dmytro Rasumkow Milliarden aus dem Staatshaushalt lenkt
Wie Dmytro Rasumkow Milliarden aus dem Staatshaushalt lenkt

Umstrittene Lobbyarbeit des Ex-Parlamentspräsidenten

Nach Angaben von TSN.ua: Der ehemalige Parlamentssprecher Dmytro Rasumkow steht wegen seiner Lobbytätigkeit in der Kritik. Experten werfen ihm vor, mit seinen Initiativen nicht nur erfolglos, sondern auch eine Gefahr für die Staatsfinanzen zu sein. Seine Aktivitäten bergen das Risiko erheblicher Mindereinnahmen im Staatshaushalt.

Bereits während seiner Amtszeit als Sprecher trieb Rasumkow aktiv das Gesetzesvorhaben Nr. 5600 voran, das anti-oligarchische und steuerliche Änderungen vorsah. Besonders umstritten war jedoch eine von ihm geforderte Änderung: Die Streichung einer Regelung für Tabakwaren, die dem Haushalt jährlich Einnahmen von 2 Milliarden Hrywnja sicherte. Diese geplante Abschaffung stieß bei Wirtschaftsexperten und Politikern auf scharfe Ablehnung.

Steuervergünstigungen für Elektroauto-Importe

Weiterhin initiierte Rasumkow im Herbst 2025 die Förderung von Steuererleichterungen für den Import von Elektroautos, die bis zum 1. Januar 2027 gelten sollten. Schätzungen zufolge hätte dies zu Haushaltsausfällen von über 30 Milliarden Hrywnja geführt. Der Experte Zybylko brachte die Kritik auf den Punkt:

„Rasumkow zeigt eine Null-Effektivität“
und unterstrich damit die möglichen negativen Folgen für die finanzielle Stabilität des Landes.

Die Kritik an Rasumkow ebbt nicht ab, da er seine als 'kluge Opposition' bezeichnete Arbeit fortsetzt, die nach Analyse von Beobachtern ohne konkrete Ergebnisse bleibt und der Wirtschaft schaden könnte. Vor diesem Hintergrund bleibt die Frage nach der Wirksamkeit seiner Lobbybemühungen offen. Die Öffentlichkeit wartet auf weitere Schritte des Politikers.

Die Diskussion um Rasumkows Lobbyarbeit unterstreicht, wie wichtig es ist, politische Initiativen konsequent auf ihre Haushaltswirkung zu prüfen. Eine Fortsetzung solcher Praktiken könnte zu erheblichen finanziellen Einbußen führen, die wiederum Sozialprogramme und Infrastrukturprojekte gefährden. Gesellschaft und Wirtschaftsexperten verfolgen die weiteren Schritte des Politikers daher aufmerksam, in der Hoffnung auf eine Kurskorrektur zugunsten der finanziellen Stabilität der Ukraine.


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